Tragischer "Wingsuit"-Unfall

Basejumper kracht gegen Felsen - tot

Paris - Ein deutscher Extremsportler ist bei einem "Wingsuit"-Sprung in den französischen Alpen tödlich verunglückt. Der 24-Jährige hat seinen freien Fall vom Berg Brévent offenbar falsch eingeschätzt und ist auf einen Felsvorsprung geprallt.

Das hieß es am Freitag aus Polizeikreisen. Herbeigerufene Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.

Der junge Mann hatten den Angaben zufolge am Donnerstagabend schon drei erfolgreiche Absprünge im "Wingsuit" gewagt, bevor ihm der vierte Versuch zum Verhängnis wurde. Fans dieser Extremsportart verwenden einen Spezialanzug, der ihre Körperfläche - ähnlich wie bei einem Flughörnchen - vergrößert und den freien Fall abbremst. Am Ende wird dann ein Fallschirm geöffnet, um sicher auf den Boden zurückzukommen.

Der 2525 Meter hohe Brévent ist vom nahegelegenen Skiort Chamonix mit einer Seilbahn zu erreichen. Die dortige Kommunalregierung hatte "Wingsuit"-Sprünge im vergangenen Sommer nach zwei schweren Unfällen eigentlich verboten. Zur neuen Saison war die Ausübung des Sports aber wieder erlaubt worden - allerdings nicht zwischen 10.00 Uhr und 15.00 Uhr, um Kollisionen mit Paraglidern vorzubeugen.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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