Massenkarambolage mit 17 Autos - 18 Menschen verletzt

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Zwei Briten verhaftet

Deutscher Tourist in Spanien zu Tode geprügelt

Madrid - Auslöser soll eine Nichtigkeit gewesen sein. Ein deutscher Tourist ist in einer spanischen Kneipe erschlagen worden. Der mutmaßliche Haupttäter, ein Brite, sitzt in Untersuchungshaft.

Tragisches Ende eines Spanien-Urlaubs für einen 46 Jahre alten Deutschen: Bei einem Streit in einer Kneipe im Süden des spanischen Festlandes ist der Mann ums Leben gekommen. Wie die Polizei der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag bestätigte, geschah der Zwischenfall bereits in der Nacht zum vergangenen Donnerstag im Badeort Cala de Mijas etwa 20 Kilometer östlich von Marbella in der Provinz Málaga. Zwei Briten seien schnell als Verdächtige identifiziert und festgenommen worden, hieß es. Woher das Opfer aus Deutschland stammte, gaben die Behörden vorerst nicht bekannt.

Unter Berufung auf Augenzeugen und auf die Guardia Civil (Zivilgarde) berichtete die Lokalzeitung „Diario Sur“ am Dienstag online, wie es zu dem tragischen Ende gekommen sein soll. Der Deutsche habe die Briten in der vor allem von Ausländern besuchten „The Captain's Bar“ kurz nach Mitternacht zunächst zu einem Bier eingeladen, dann einem der Männer aus Spaß den Hut vom Kopf weggezerrt. Der jüngere (30) der beiden habe daraufhin verärgert dem Deutschen mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

Der Deutsche sei bewusstlos geworden. Die beiden Männer hätten ihn nach draußen getragen und noch versucht, dem Opfer zu helfen. Dann seien sie in einem Wagen geflüchtet, aber schon tags darauf in einer Ferienwohnung gefasst worden.

Der 30-jährige Brite sei in seiner Heimat vorbestraft und habe sogar Haftstrafen abgesessen, so „Diario Sur“. In Spanien sei der Mann zudem bei früheren Besuchen bereits wegen unerlaubten Waffenbesitzes und wegen Autofahrens ohne Führerschein festgenommen worden. Er befinde sich nun in Untersuchungshaft. Seinem 58-jährigen Begleiter werde lediglich Verdunkelung des Sachverhalts zur Last gelegt. Er sei deshalb inzwischen unter Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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