Aufruf zum Dschihad

Deutscher wirbt für Al-Kaida: Anklage

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Im Internet hatte der angeklagrte Deutsche zum Dschihad aufgerufen.

Karlsruhe/Hamburg - Der Generalbundesanwalt hat einen 44 Jahre alten Deutschen angeklagt, weil er im Internet Propaganda für die islamistische Terror-Organisation Al-Kaida betrieben hat.

Der Mann sei „hinreichend verdächtig, in drei Fällen um Mitglieder und Unterstützer für ausländische terroristische Vereinigungen geworben zu haben“, teilte die Anwaltschaft am Dienstag in Karlsruhe mit. „In den militant-islamistischen Propagandabotschaften wurde der bewaffnete Kampf gegen "Ungläubige" als gerechtfertigt erklärt und die Teilnahme am gewaltsamen Dschihad zur Pflicht eines jeden Muslims erhoben.“ Verhandelt werden zudem zwei weitere Fälle der Beihilfe zur Anwerbung.

Der Angeklagte Peter W. soll zwischen August und November 2008 im Internet drei Videobotschaften der terroristischen Vereinigungen Al-Kaida und Islamischer Staat im Irak (IStI) verbreitet haben. Für einen Mittäter, gegen den gesondert ermittelt werde, habe er zudem mehrere Videodateien mit Ansprachen führender Vertreter des „IStI“ bearbeitet und zur Verfügung gestellt. Die Anklage sei bereits am 16. April vor dem Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg erhoben worden.

dpa

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