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DHL zerstört Blumen-Traum von Kundin – „Echt eine Frechheit“

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Von: Patrick Huljina

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Eine Frau hat Blumen im Online-Handel bestellt. Die DHL-Lieferung lief allerdings nicht wie gewünscht. Die Ware war am Ende nicht mehr brauchbar.

München - Bei Paketzustellungen läuft nicht immer alles glatt. Im Internet und den sozialen Medien findet man täglich zahlreiche Beschwerden. Mal hat der Paketbote nicht geklingelt, obwohl die Person zu Hause war. Bei anderen Kunden wurde das Paket direkt in die Filiale gebracht. Teilweise beschweren sich Leute, dass die bestellte Ware beschädigt wurde.

Wenn bei der Lieferung etwas schiefgeht, ist das immer ärgerlich. Besonders tragisch ist es, wenn man mit der bestellten Ware jemandem eine Freude machen will. Das war bei der folgenden Zustellung mutmaßlich der Fall.

Anmerkung der Redaktion

Dieser Text erschien erstmals am 19.05.2022. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

DHL zerstört Blumen-Traum von Kundin – „Das ist echt eine Frechheit“

Eine Frau teilt ihren Paket-Frust nun via Facebook. Sie hat über den Online-Shop Fleurop Blumen bestellt. „Um auch in Regionen ohne liefernden Floristen die Möglichkeit zu gewährleisten, Freunden, Bekannten oder Geschäftspartnern mit Blumen eine Freude zu bereiten, haben wir uns dazu entschlossen, einige Produkte aus unserem Sortiment auch per Paketdienstleister auszuliefern“, schreibt das Unternehmen auf seiner Homepage.

Einer dieser Paketdienstleister ist DHL. Die Blumenlieferung lief in diesem Fall allerdings nicht, wie von der Kundin erhofft. „Typisch DHL“, schreibt sie in ihrem Beitrag und postet dazu ein Foto des Blumenkartons. „Blumen in der Packstation??? Seit Montag???“, fragt die Frau verärgert. „Euer sch*** Ernst?“, lässt sie ihrem Frust freien Lauf.

Die Benachrichtigung habe sie erst zwei Tage nach der Ablage in der Packstation bekommen, schreibt die Kundin weiter. Die Blumen seien nun hinüber. „Das ist echt eine Frechheit“, lässt sie DHL abschließend wissen.

Blumen-Traum von Kundin zerstört: DHL reagiert – „Kann Ärger gut verstehen“

„Ich kann Deinen Ärger gut verstehen“, erklärt eine Mitarbeiterin des DHL-Social-Media-Teams. Allerdings weist sie die Kundin auch auf Folgendes hin: „Der Inhalt einer Sendung kann leider im Standardpaketversand nicht berücksichtigt werden.“ Sollte es sich um eine Expresszustellung gehandelt haben, solle die Frau sich an den zuständigen Support wenden.

Auch wenn das äußere Design des Pakets eine Blumenlieferung suggeriert, kann der Paketzusteller nicht wissen, was sich tatsächlich in dem Paket befindet. Daher ist das Abliefern in einer Packstation, falls die Bestellerin nicht anzutreffen war, zunächst nicht verwerflich. Sollte die Behauptung der Kundin stimmen, dass sie erst zwei Tage später über die Lagerung in der Packstation informiert wurde, wäre das allerdings sehr ärgerlich. Die Angaben konnten nicht überprüft werden.

Ein GLS-Bote lieferte zu Beginn der Woche ein Paket erfolgreich aus – kurz darauf musste er die Feuerwehr alarmieren. Zwei Fahrer eines Paketdienstleisters hatten es in Thüringen ein wenig zu eilig und wurden von der Polizei aus dem Verkehr gezogen. (ph)

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