1. tz
  2. Welt

Kundin zeigt extremes Resultat der DHL-Lieferung: „Vor allem die Scherben...“

Erstellt:

Von: Kai Hartwig

Kommentare

Eine Paketlieferung läuft meist ohne größere Probleme ab. Eine DHL-Kundin stellte nun aber einen erheblichen Schaden an ihrer Sendung fest.

München – Viele Verbraucher schwören seit Jahren darauf, im Internet zu shoppen. Meist lässt sich mit wenigen Klicks unter zahlreichen Produkten das passende finden. Hat man sich entschieden und den Kauf getätigt, wird das erworbene Produkt verschickt. Logistikunternehmen wie DHL übernehmen die Lieferung, nicht immer zur Zufriedenheit der Kundschaft.

DHL-Paket landet stark beschädigt bei Kundin – die bedankt sich ironisch „für die gute Lieferung“

Eine DHL-Kundin suchte sich nun ein Computer-Zubehör online aus. Das gute Stück, ein Computergehäuse, kam ihren Angaben zufolge mit DHL bei ihr an. Doch als die Frau das Paket auspackte, folgte der Schock. Das Gehäuse hatte offenbar die Lieferung nicht unversehrt überstanden.

Auf Twitter postete die DHL-Kundin ein „Beweisfoto“. Zu diesem schrieb sie nur ironisch: „Danke DHL für die gute Lieferung.“ Dem Tweet fügte sie vier Daumen-Emojis hinzu. Ein kurzer Blick auf das Foto zeigte, warum der Satz nicht ernst gemeint sein konnte. Die Seitenwand des Computergehäuses war von oben bis unten mit Rissen übersät.

„Cooler Skin“, scherzte ein anderer Twitter-User. „Ja, vor allem die Scherben, die beim Aufmachen auf meinem Bett da reingefallen sind“, antwortete die Urheberin des Tweets sarkastisch. Ihr war wohl nicht wirklich zum Scherzen zumute.

DHL-Lieferung völlig beschädigt: US-Unternehmen bietet Paketempfängerin Hilfe an

Mitleid bekam sie unterdessen von einem weiteren Nutzer. „Aua, ich hoffe, du kriegst das erstattet“, meinte dieser. Ein anderer Twitter-User verlinkte unterdessen den deutschen Twitter-Account eines US-Unternehmens, das Computerhardware insbesondere für Gamer herstellt und verkauft.

Und das Gamer-Unternehmen reagierte prompt und nahm sich des Falles an. „Meld dich am besten direkt bei den Kollegen vom Support“, schrieb dessen Social-Media-Team. Dazu posteten die Mitarbeiter des Unternehmens einen Link, der die Kontaktdaten des Support-Teams enthielt.

Ein beschädigtes Computergehäuse
Bei einer DHL-Lieferung kam es offenbar zu diesem Schaden an einem Computergehäuse. © Screenshot / twitter.com/Waeschii

Ob das Unternehmen sein Produkt anhand des Bildes erkannt hat und deshalb half, blieb unklar. Möglicherweise war der Computergehäusehersteller aber auch schon zuvor durch eine Direktnachricht der Kundin auf den Tweet aufmerksam geworden.

Doch nicht nur bei DHL-Lieferungen passieren ab und an Missgeschicke. Auch eine Hermes-Sendung wies kürzlich nach ihrer Zustellung erhebliche Schäden auf – was den Empfänger des Pakets zu einer endgültigen Entscheidung brachte. (kh)

Auch interessant

Kommentare