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DHL-Kundin wundert sich über Lieferzettel: „Kann jemand übersetzen?“ – Twitter diskutiert

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Von: Yasina Hipp

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Benachrichtigungszettel DHL
Dieses Buchstabenwirrwarr eines DHL-Boten muss erstmal entziffert werden. © Screenshot/Twitter/Kricke1905

Die gelben Zettel von DHL informieren die Kunden über den Ablageort ihrer Lieferungen. Blöd nur, wenn die Botschaft darauf kaum zu entziffern ist.

München - Wer kennt es nicht? Statt des heiß ersehnten Pakets findet man im Briefkasten nur den altbekannten gelben Zettel von DHL mit der Zustellbenachrichtigung und einer Mitteilung, wo das Paket gelandet ist. Die Boten können durchaus kreativ werden, wenn niemand die Lieferung an der Tür entgegennimmt. Manch einer ist arg sparsam und schreibt lediglich ein kryptisches Wort auf den Benachrichtigungszettel, andere finden nicht immer ganz optimale Orte zum Verstecken. Wenn die Botschaft auf dem Zettel aber gar nicht erst zu entziffern ist, wird es kompliziert. Einer DHL-Kundin konnte nur die Twitter-Community helfen.

DHL-Kundin rätselt über kryptische Botschaft

Auf Twitter veröffentlicht die DHL-Kundin ein Foto ihres Abholzettels inklusive einiger Fragezeichen. Sie schreibt: „Kann jemand übersetzen? Gelbe Tonne? Raclette?“ Ein Blick auf das gelbe Papier bestätigt: Die aneinander gereihten Buchstaben sind nur schwer als sinnvolle Wörter zu erkennen. Jedoch können ihr andere Twitter-User schnell Abhilfe schaffen. Während einige auch rätseln, scheinen andere das krakelige Buchstabenwirrwarr lesen zu können. „Pakete oben in Schrank drauf gelbe Tonne“, scheint die Lösung zu sein. Eine Userin stellt dazu fest: „Ergibt zwar jetzt nicht so viel Sinn, aber sollte machbar sein.“

Mit dieser Entzifferung scheint zunächst also das Zustellproblem gelöst zu sein. Der gelbe Zettel löst aber noch eine größere Diskussion aus.

DHL-Benachrichtigungszettel: „Wie wäre es mit Danke und mehr Anstand?“

Während einige Kommentare lustig und spitzfindig sind, wie „Rakete im Schrank“ oder „Da steht ‚Altaa, sei gefälligst zu Hause, wenn du dir Zeug kaufst!‘“, übt ein User auch Kritik. Er schreibt: „Hahaha. Wie lustig es ist, sich über Leute lustig zu machen, die mit ihrem Stundenlohn draufzahlen, wenn Leute Dinge liefern lassen und nicht daheim sind. Wie wäre es mit Danke und mehr Anstand?“ Andere halten diese Kritik für „subjektive Wahrnehmung“ und lehnen sie ab. Angesichts der Menge an Paketen, die ausgeliefert werden müssen, fehlt den Boten sicherlich die Zeit, die Benachrichtigungszettel in schönster Schrift auszufüllen. Solange die Lieferung jedoch sicher und heil ankommt, ist das schließlich auch zweitrangig.

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