Identitätskrise bei Kunden ausgelöst

DHL-Nachricht hat unschöne Folgen für Kunden - „Du bist daran schuld“

Ein DHL-Fahrzeug ist auf einer Straße in der Hauptstadt unterwegs.
+
Ein DHL-Kunde erhält eine sehr verwirrende Nachricht.

DHL begeht einen Fehler und scheint damit eine Identitätskrise bei einem Kunden auszulösen. Wie konnte so etwas nur passieren?

  • Der Paket- und Briefexpress-Dienst DHL ist aktuell sehr gefragt.
  • Bei einem Kunden kam es zu einer fehlerhaften Zustellung eines Pakets.
  • Er äußert sich darüber in einem Facebook Post.

München - Gerade zu Zeiten des Lockdowns, in denen der Einzelhandel weitestgehend geschlossen hat, greifen die Menschen gerne auf Online Bestellungen zurück. Dabei kann es bei der Zustellung von Paketen schon einmal vereinzelt zu kleinen Fehlern kommen. Der Job als Paketbote ist schließlich das ganze Jahr über stressig. Der deutsche in San Francisco gegründete Paket- und Brief-Express-Dienst verteilte beispielsweise im Jahr 2019 fast 1,6 Milliarden Pakete und Päckchen alleine in Deutschland.

München: DHL Kunde wird von E-Mail so verwirrt, dass er einen Facebook-Post darüber macht

Nur diesmal verwirrte DHL einen Kunden, durch eine eigentlich ganz normale E-Mail, so sehr, dass er glaubte an einer Identitätskrise zu leiden. „Mit einem Mal war die Welt, wie ich sie kannte, nicht mehr da“, schrieb der Betroffene darüber auf Facebook. „Ich bin nicht zu Hause? Aber wo bin ich dann? Wer ist das vor meinem Computer?“

Aufzuklären ist das Szenario aber relativ schnell. Der DHL-Kunde war zu Hause und hatte dort auf sein Paket gewartet, als die Mail des Versandkonzerns bei ihm eintraf. So soll in der Nachricht geschrieben worden sein, dass der Kunde gar nicht daheim gewesen sei und sein Paket deshalb an eine Filiale geliefert werden würde.

Anstatt sich über diesen Fauxpas mit ordentlich Schimpfe zu beschweren, wie die Leute es bei Paketboten nicht gerade selten machen, hatte der Kunde eine viel kreativere und humorvollere Idee. „Hallo DHL. Seit gestern habe ich eine Identitätskrise und ich glaube, Du bist daran schuld“, empört sich der Kunde gleich zu Beginn seines Facebook Beitrags.

Kunde beschwert sich über DHL auf Facebook auf eine lustige und kreative Weise

Nachdem er seine „Beschwerde“ äußerst humorvoll und ironisch verpackt, geschildert hat, legte der Kunde aber erst so richtig los: „Heute habe ich alle Leute gefragt, ob sie mich sehen können und alle haben mich so komisch angeguckt, als wäre ich nicht ich selbst. Also wer bin ich? Muss ich jetzt Angst haben, ich könnte mir selbst begegnen? Und was würde dann passieren? Fällt dann vielleicht das Raum-Zeit-Continuum in sich zusammen? DHL, ich habe Angst. Zahlst Du mir eine Therapie?“

Klar ist auf jeden Fall, dass die „Beschwerde“ mit einem derartig ironischen Unterton gar nicht so ernst gemeint sein konnte. Dennoch versuchte der Kunde mit seinem Post auf das Problem der Zustellung hinzuweisen. Für Kunden heißt es im neuen Jahr auf jeden Fall aufpassen: DHL führte nämlich eine Neuerung bezüglich des Paktetversands ein. (lp)

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare