Die richtige Gesichtspflege für jeden Hauttyp

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Die richtige Gesichtspflege sieht für jeden Hauttyp anders aus. Welche Reinigungsgels und Cremes brauchen Sie?

Glänzende, trockene oder unreine Haut – so unterschiedlich die Hauttypen, so verschieden auch ihre Ansprüche an die Gesichtspflege. Während trockene Haut besonders reichhaltige Cremes benötigt, ist das genau das falsche für fettige oder zu Akne neigende Haut. Lesen Sie hier, was Ihre Haut braucht!

Fettige Haut: Weniger Gesichtspflege ist mehr

Fettige Haut tritt meist in Kombination mit trockener Haut auf: das ist die sogenannte Mischhaut. Bei diesem Hauttyp glänzt Ihre T-Zone, während die anderen Partien austrocknen. Der größte Fehler: fettige oder Mischhaut „überpflegen“. Zu aggressive Gesichtspflege trocknet Ihre Haut aus. Damit zerstören Sie den Säureschutzmantel Ihrer Haut und es entstehen Unreinheiten. Benutzen Sie daher idealerweise pH-neutrale und seifenfreie Produkte. Waschen Sie Ihr Gesicht gelegentlich nur mit lauwarmem Wasser ab – am besten morgens, wenn Sie sich am Abend zuvor ordentlich abgeschminkt haben.

Verwenden Sie bei fettiger oder Mischhaut nicht fettende Feuchtigkeitscremes und ölfreies Make-up. Auf der Verpackung finden Sie oft den Hinweis „nicht komedogen“. Das bedeutet, dass die Gesichtspflege Ihre Poren nicht zusätzlich verstopft. Greifen Sie zu speziellen talgregulierenden Mitteln aus der Apotheke, wenn Sie unter Ihrer stark fettenden Haut leiden. Die Inhaltsstoffe Monolaurin und Vitamin B6 sollen zum Beispiel übereifrige Drüsen im Zaum halten.

Trockene Haut: Versorgen Sie Ihre Haut mit ausreichend Feuchtigkeit

Für trockene Haut benötigen Sie eine besondere Gesichtspflege mit rückfettenden Reinigungsmitteln und reichhaltiger Creme. Halten Sie zum Beispiel Ausschau nach den Inhaltsstoffen Mandelöl, Lanolin und Aloe Vera. Benutzen Sie außerdem nur lauwarmes Wasser, um Ihre Haut nicht zusätzlich auszutrocknen.

Je mehr Zeit zwischen Reinigung und Eincremen vergeht, desto mehr Zeit hat Ihre Haut zum Austrocknen. Dann brauchen Sie teilweise mehrere Lagen Gesichtslotion, um die Trockenheit zu bekämpfen. Oder die Haut schält sich – und wenn es erst soweit ist, gleicht das die Feuchtigkeitspflege nicht mehr aus. Cremen Sie daher Ihr Gesicht gleich ein, nachdem Sie es gewaschen haben.

Aknehaut: Überlassen Sie die Gesichtspflege dem Dermatologen

Bei Akne wirkt kein Mittel aus der Drogerie. Der einzige, der wirklich hilft, ist Ihr Hautarzt. Warten Sie bei stark entzündeten, schmerzhaften Pusteln im Gesicht (oder auch auf dem Rücken oder im Dekolleté) nicht zu lange ab. Im schlimmsten Fall entstehen sichtbare Narben, die Sie nicht mehr loswerden. Gehen Sie das Problem Akne daher so früh wie möglich aktiv an und suchen Sie einen Arzt auf.

Ihr Hautarzt verschreibt Ihnen bei Akne speziell angemischte Salben und Gels zur Gesichtspflege. Diese Produkte enthalten wissenschaftlich erforschte Inhaltsstoffe wie Benzoylperoxid oder Salicylsäure – und zwar in wirksamer Dosierung. Möglicherweise verschreibt Ihnen der Dermatologe auch Antibiotika in Tablettenform: Diese wirken von innen heraus gegen Ihre Akne.

Ein oft unterschätzter Tipp für alle Hauttypen: lassen Sie die Finger von Ihrem Gesicht! Bei fettiger Haut aktivieren Sie sonst die Talgdrüsen zusätzlich. Dadurch arbeiten sie verstärkt und Ihre Haut glänzt noch stärker. Außerdem manövrieren Sie Dreck und Bakterien in Ihre Poren. Das führt verstärkt zu Unreinheiten. Auch an Unebenheiten im Gesicht zu kratzen, verschlimmert Ihr Problem: denn oft werden sie dadurch erst sichtbar. Die Stelle ist gerötet und verursacht eventuell sogar eine unschöne Narbe. Hier ist harte Disziplin gefragt, aber diese zahlt sich aus!

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