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Die Welt liebt Deutschland

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WM-Eröffnung 2006 – Verhalf uns das „Sommermärchen“ zum guten Image?
WM-Eröffnung 2006 – Verhalf uns das „Sommermärchen“ zum guten Image? © dpa

London - Wer hätte das gedacht: Wir Deutschen sind in der Welt sehr beliebt! Das zeigt eine globale Studie der BBC, die eine Art Image-Rangliste der Länder der Erde erarbeitet hat.

Das Bild vom fürchterlichen Deutschen gehört demnach offensichtlich der Vergangenheit an. War es unsere Gastfreundschaftt bei der WM 2006, die uns in Sachen Beliebtheit Pluspunkte eingebracht hat?

Die BBC hat Menschen in 22 Staaten dieser Erde befragt. Insgesamt wurde die Untersuchung zwar in 27 Ländern durchgeführt, allerdings reichte die Datenmenge in fünf Ländern nicht aus, um sie seriös auszuwerten. Deutschland wurde dabei zum ersten Mal in der Umfrage berücksichtigt und hat es sofort auf den Spitzenplatz Nummer Eins in puncto Beliebtheit und Ansehen geschafft! Im Durchschnitt haben 56 Prozent der Befragten ein gutes Bild von Deutschland, bei 18 Prozent ist es schlecht. 20 der befragten Staaten schätzen den Einfluss der Republik positiv ein, nur in zwei Ländern, der Türkei und Ägypten, überstieg die negative Sichtweise die positive.

Deutschland ist Weltspitze

Eine Studie sieht uns ganz vorn, Image ist alles: In einer Studie der BBC wurde Deutschland von 34 Nationen zum beliebtesten Land gewählt. Doch was könnten die Gründe dafür sein. Philipp-Moritz Jenne und Michel Marcolesco haben bei den Münchner Bürgern nachgefragt.

Vor allem bei unseren europäischen Partnern stehen wir Deutsche hoch im Kurs. Italien ist Spitzenreiter in Sachen Nachbarschafts-Liebe: Bei 82 Prozent der Italiener genießt Deutschland ein sehr hohes Ansehen. Bei den Spaniern sind es 77 Prozent, in Portugal 76 und Frankreich 74 Prozent. Und sogar zwei Drittel der Engländer sind uns gegenüber positiv eingestellt! Ganze 62 Prozent der Briten mögen die Deutschen. Die „krauts“ scheinen „out“ zu sein. Mit 61 Prozent schließen sich der positiven Sichtweise gleich die Russen an.

Auch die Amerikaner können aufatmen. Nach Jahren des Niedergangs kann die USA wieder einen Ansehensgewinn verzeichnen – das Image der Supermacht verbesserte sich um vier Prozentpunkte. Das führen die Macher der Studie auf die bevorstehenden Präsidenschaftswahlen und einen damit erhofften Kurswechsel in der Außenpolitik zurück. Insgesamt bewerten jedoch immer noch 47 Prozent aller Befragten den US-Einfluss als negativ. Und in drei Ländern hat Amerika schlechtere Karten als vorher: Kanada, Ägypten und Libanon.

Quelle: tz

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