Nach Online-Bestellung

dm-Kundin ist nach Online-Einkauf entsetzt: „Ist das euer Ernst?“

Plastikverpackungen, die zu einer Socken-Bestellung beim Drogeriemarkt dm gehören
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Eine Bestellung im Online-Shop von dm sorgte für Ärger bei einer Kundin

Eine Bestellung bei dm löst bei einer Kundin Entsetzen aus. Wegen des Inhalts ihres Pakets wendet sie sich direkt an den Drogerie-Konzern.

Der Drogerie-Markt dm bietet neben herkömmlichen Kosmetik- und Lifestyle-Produkten auch Waren von Herstellern an, die sich um eine umweltfreundlichere Produktion ihres Sortiments bemühen. Dass jedoch auch da manchmal noch deutlicher Verbesserungsbedarf herrscht, zeigt jetzt das Posting einer entsetzten Kundin auf Facebook. Sie hatte im Online-Shop von dm Kindersöckchen in verschiedener Ausführung bestellt - doch als sie das gelieferte Paket öffnet, ist sie nicht begeistert.

dm-Kundin entsetzt: Plastik-Massen bei Bio-Bestellung

Der Grund für ihre Enttäuschung: Jedes Socken-Paar ist einzeln in eine dünne Plastikhülle verpackt. Während die bestellten Socken also extra aus Bio-Baumwolle hergestellt werden, bei deren Produktion laut Hersteller auf umweltschädigende Stoffe verzichtet wird, scheint es dann beim Versand nicht mehr ganz so gut um das ökologische Bewusstsein bestellt zu sein. Zwar sind die Plastikverpackungen wohl immerhin aus Recycling-Material, trotzdem hätte es diese Tüten-Flut nach Ansicht der Kundin nicht gebraucht - vor allem da die Socken ihr zufolge im Laden des Rossmann-Konkurrenten ohne die Umverpackung erhältlich sind. Sie wendet sich auf Facebook mit einem Bild der zahlreichen Tüten direkt an den Drogerie-Konzern.

„Ist das euer Ernst?“ fragt sie bei dm nach und schließt mit einer „Bitte um Besserung“. Dass eine Flut aus Umverpackungen aus Plastik nicht nur im Online-Handel ein häufig beobachtbares Phänomen ist, beschreibt eine andere Nutzerin unter dem Post: „Im Laden packen die Mitarbeiter auch immer Unmengen an Plastik aus, wenn sie die Ware einräumen“.

dm-Ärger nach Verpackungsflut bei Eigenmarke: Unternehmen verspricht Besserung

Auch der Drogeriemarkt selbst reagiert schnell auf die entsetzte Nachricht - und verspricht Besserung: „Danke für dein Feedback, das nehmen wir gerne auf“. Auf die Frage, was der Grund für die übermäßig eingepackte Lieferung ist, antwortet das Support-Team von dm: „Wir vermuten, dass die Socken so an unser Lager vom Hersteller geliefert und dann vor dem Versenden an dich nicht extra ausgepackt wurden.“ Der Hersteller der Socken ist allerdings auch eine Eigenmarke von dm - Möglichkeiten, sich nach dem gemachten Versprechen tatsächlich aktiv um eine Reduzierung der Verpackung zu kümmern, hätte dm also vermutlich. (eu)

Für Verwirrung sorgte vor kurzem ein Werbe-Posting des Drogeriemarktes - und in einer Münchener Filiale entdeckte ein Kunde ein gruseliges Detail. Beim geplanten Verkauf von Corona-Selbsttests hat dm zur Zeit Schwierigkeiten mit Liefer-Engpässen.

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