User entlarven Twitter-Foto

Userin erlaubt sich Spaß auf Kosten von dm - doch das Netz kommt ihr auf die Schliche

Ein Fleischklopfer liegt auf einem Regal für wohltuende Kopfmassagen
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Wohltuende Kopfmassage mal anders: Dieses Twitter-Foto kursiert im Netz.

Eine Userin postet ein lustiges Foto bei Twitter. Die Entdeckung will sie beim Drogeriekonzern dm gemacht haben. Doch sie wird entlarvt.

München - Im Netz kursiert ein amüsantes Bild aus einem Laden. Darauf ist ein Regal mit Bürsten in mehreren Farben und verschiedenen Ausführungen zu sehen. Für die Artikel geworben wird mit den Worten „Wohltuende Kopfmassage“.

Nun befindet sich noch etwas auf dem Foto, das eigentlich gar nicht zu den Bürsten passt, erst recht nicht zu einer wohltuenden Kopfmassage: ein Fleischklopfer aus Holz. Eine Userin sah sich veranlasst, das amüsante Bild bei Twitter zu veröffentlichen. Dazu schrieb sie: „Neulich im dm. Ich wars nicht. Ehrlich.“

Twitter-Userin postet Bild und bekommt nicht nur lustige Kommentare als Antwort

Die Kommentare dazu ließen - genauso, wie beim Discounter Aldi nach einem Preisschild-Fail - nicht lange auf sich warten. Ein User schreibt: „Die Massage war so entspannend, das er immer noch schläft.“ Ein anderer antwortet: „Von der wohltuenden Kopfmassage hatten die Querdenker wohl etwas zu viel. Endlich kennt man den Hintergrund.“ Oder „Perfektes Product-Placement würd ich sagen“. Auch bei Lidl sorgte ein Schild für Lacher.

Doch einige Twitter-Nutzer stellen auch die Echtheit des Fotos infrage. Sie haben sich das Bild offenbar ganz genau angesehen. Laut der Urheberin will sie den Fleischklopfer „neulich im dm“ entdeckt haben. „Seit wann verkauft DM eigentlich Hausschuhe und Kinderspielzeug“, fragt etwa einer. Auch ein anderer ist skeptisch: „Was ist das für ein DM in dem es Puzzles gibt.“

Twitter-User zweifeln an Echtheit von amüsantem dm-Fail

Eine Leserin erweitert ihre Zweifel mit Kritik an der Verfasserin des Posts. „Das Bild ist definitiv nicht in einem dm aufgenommen. dm verkauft weder Spielwaren noch Schuhe. Außerdem sieht die Preisauszeichnung bei dm anders aus.
Tschuldigung, die Idee ist ganz nett aber mein innerer Monk macht da nicht mit. Ja ich bin eine Spielverderberin“, schreibt sie.

Dass das Foto nicht von der Posterin sei, leugnet sie gar nicht. Auf den Kommentar eines Users, das Bild sei „in so niedriger Auflösung, dass es 100% nicht von Dir aufgenommen wurde, sondern Du es im Netz gefunden hast“, antwortet die Urheberin: „Hab auch nie behauptet es wäre von mir.“

Vermeintlicher dm-Fail: Userin antwortet auf Vorwurf

Schließlich bleibt die Frage, was sie mit dem Post bezwecken wollte. Den Drogeriekonzern dm in ein schlechtes Licht rücken? Eine Diskussion anstoßen? Oder vielleicht einfach nur auflockern? Eine Antwort bleibt sie schuldig. Eine skurrile Entdeckung hat ein dm-Kunde in München auf einer Corona-Anzeige gemacht. (mt)

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