Doktortitel-Affäre: Erste Hochschullehrer geständig

Köln - In der Doktortitel-Affäre hat die Kölner Staatsanwaltschaft in einigen Fällen ihre Ermittlungen gegen Hochschullehrer wegen Korruptionsverdachts eingestellt.

“Uns liegen einige Geständnisse vor“, erklärte Oberstaatsanwalt Günther Feld am Freitag auf dpa-Anfrage. Ein Professor habe einen Strafbefehl akzeptiert, der eine mehrmonatige Haftstrafe zur Bewährung beinhalte. Die Verfahren gegen vier weitere beschuldigte Hochschullehrer seien gegen Zahlung von Geldauflagen eingestellt worden.

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Zu Arbeitsort oder Namen der Beschuldigten machte Feld weiter keine Angaben. Es werde nach wie vor gegen rund 100 Verdächtige ermittelt. Die Ermittlungen gehen zurück auf eine Razzia im März 2008 im “Institut für Wissenschaftsberatung“ in Bergisch Gladbach bei Köln.

Die damals sichergestellten Unterlagen hätten den Verdacht erhärtet, dass Hochschullehrer von dem Institut Schmiergelder bekamen. Im Gegenzug sollen sie Doktoranden zum Promotionsverfahren zugelassen haben, die dazu teilweise keine fachliche Eignung mitbrachten.

dpa

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