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„Frechheit“: DPD-Kundin findet Paket zwei Straßen weiter - Der Ort macht sprachlos

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Von: Christoph Gschoßmann

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Da gehören Pakete nicht hin: Eine DPD-Kundin traf ihre Lieferung am Straßenrand an - „zwei Straßen weiter“.
Da gehören Pakete nicht hin: Eine DPD-Kundin traf ihre Lieferung am Straßenrand an - „zwei Straßen weiter“. © Facebook/Mona Pansegrau

Pakete, die einfach nur für Ärger sorgen - einen dieser Fälle gab es nun wieder bei der Lieferfirma DPD. Dabei schaffte es das Paket nicht einmal zur richtigen Adresse.

München - Pakete werden von Lieferdiensten manchmal an den ungünstigsten Orten abgestellt: Beim Nachbarn, der lange im Urlaub ist, oder kryptisch geschrieben und mit einem Rätsel versehen, oder wie zuletzt bei Hermes sogar in der Papiermülltonne. Der Lieferdienst DPD übertraf das jedoch: Einer Facebook-Nutzerin brachte er ein Paket noch nicht mal an ihre Adresse. Das Paket landete laut der Kundin „zwei Straßen weiter“, quasi auf der Straße, an einen Busch gelehnt.

DPD-Kundin verärgert: Paket landet zwei Straßen weiter in einem Busch

Die DPD-Kundin war darüber sichtlich verärgert. „Danke DPD“, schreibt sie sarkastisch und postet in die Bilder wütende Emojis. Immerhin hat sie das Paket wohl dank der Mithilfe ihrer Nachbarn bekommen: „Danke, dass in unserem Ort noch ehrliche Menschen wohnen“, schreibt sie.

Die Verbraucherin bekommt Zuspruch: „Krass“, heißt es dort, oder „Das ist ja schon eine Frechheit, oder?“, wie eine weitere Facebook-Nutzerin fragt. Und, wie eine wohl ebenfalls Betroffene schreibt: „Warum wundert mich das bei DPD nicht?“

DPD: Kundin berichtet, dass es kein Einzelfall ist

Die DPD-Kundin indes beschreibt, dass das Vorkommnis kein Einzelfall sei: „Hier ist immer der Wurm drin“, urteilt sie: „Mal finden sie das Haus nicht, das seit 1960 an der gleichen Stelle steht und sich noch nie unsichtbar gemacht hat, dann stellen sie angeblich ab und das Paket ist auf Nimmerwiedersehen verschwunden, dann steht kein Name an der Klingel“ - was auch nicht stimme, denn dieser stehe „am Briefkasten und es ist ein Einfamilienhaus“. Sie könne „noch ewig so weitermachen“.

DPD antwortet auf den Post und leitet die Kundin zu einem Beschwerdeformular weiter, welches diese umgehend nutzt. Ob künftig immer noch Pakete dieser Kundin auf der Straße landen? Jedenfalls reagierte sie weniger gnädig als eine andere Paket-Kundin von DHL, die absurde Paket-Zustellnachrichten bekam. (cg)

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