1. tz
  2. Welt

Liebloseste Paketzustellung ever? DPD-Kunde lässt im Netz Luft ab: „Besser als nichts“

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Raffaela Maas

Kommentare

Ein DPD-Kunde teilte auf Twitter seinen Ärger mit einer Paketzustellung - doch Nutzer hatten für seine Beschwerde wenig Verständnis übrig.

Biebrich - Online-Bestellungen gehören zu unserem Alltag dazu. Doch leider verläuft bei der Paketzustellung nicht immer alles nach Plan. Kundenbeschwerden über unzufriedenstellende Ablageorte von Paketen, die so gar nicht gut ankamen, unverständliche Lieferzettel, die nicht mal die Zusteller selbst entziffern können oder auch verlorene Sendungen machen im Internet die Runde. Auch ein DPD-Kunde teilte nun seine Erfahrung mit dem Paketdienst.

DPD-Kunde macht über Twitter seinem Ärger Luft

Der DPD-Kunde dokumentierte auf Twitter in mehreren Beiträgen, die einzelnen Schritte, bis er sein Paket endlich entgegennehmen konnte. Zunächst postete er: „Wie bekommen wir es hin, dass der Bote das Paket zu mir liefert, anstatt es direkt in den Paketshop umzuleiten, weil er keinen Bock hat es zu mir zu bringen?“. Da er laut eigenen Angaben zu dem Zeitpunkt in Quarantäne war, war die Abholung beim Paketshop für ihn nicht möglich.

Dann ließ er seine Community wissen, dass ihm ein Zustellversuch versprochen worden sei. Zuversichtlich kommentierte ein User: „Höchste Konzentration! Da muss jetzt alles passen“. Und tatsächlich: nur eine Stunde später teilte der DPD-Kunde ein Foto von seinem Paket, das ihn schließlich erreichte. „Na ja, besser als in den Paketshop, aber einfach so im Flur abgestellt. Besser als nichts, habe mein Paket“, brachte er seine Followerschaft auf den neuesten Stand und markierte auch DPD in diesem letzten Beitrag.

Für die Beschwerde hatte ein Twitter-Nutzer wenig Verständnis. „Wolltest du noch mit ihm Kaffee trinken, oder was?“, fragte er mit einem Augenzwinkern. Der Kunde antwortete auf die Frage, er habe sich wenigstens Sichtkontakt gewünscht. „Alle anderen packen es ja auch, mir das Paket in die Hand zu drücken“, schrieb er. Dabei gab er auch zu, sich derzeit in Quarantäne zu befinden, weswegen er eigentlich das Haus nicht verlassen dürfe.

DPD reagiert auf Beschwerde über Twitter

Letztendlich reagierte auch DPD selbst auf die lange Reihe an Posts. Ein Social-Media-Beauftragter des Unternehmens bat den Kunden um eine private Nachricht inklusive der Postleitzahl der Lieferanschrift und der Paketnummer, für eine Reklamation. Der Kunde ließ ihn jedoch wissen, dass er von einer Reklamation absehe, da er bloß seinem Ärger Luft machen wollte. „Hat ja auch so weit geklappt, dass es fast an die Tür geliefert worden ist. Das Paket ist auch ganz geblieben dieses Mal“, beendete er das Thema.

Ebenfalls wegen des Ablageortes seiner Pakete beschwerte sich ein DHL-Kunde auf Jodel. Er war genervt - doch nicht jeder konnte seinen Ärger nachvollziehen. (rrm)

Auch interessant

Kommentare