Heldenhafte Aktion

Drama im Eis: Völlig entkräftetes Reh droht im See zu ertrinken

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Drama im Eis: Völlig entkräftetes Reh droht im See zu ertrinken

Das dünne Eis auf einem See in Schleswig-Holstein ist einem Reh fast zum tödlichen Verhängnis geworden. Mit seinem Hinterbeinen war das Tier in die Eisdecke eingebrochen und lag hilflos auf dem See.

Bad Segeberg - Das Damwild wurde auf dem Warder See (Schleswig-Holstein) am Mittwochmittag entdeckt, wie die Feuerwehr Bad Segeberg mitteilt. Das Tier war ungefähr 80 Meter vom Ufer entfernt in das Eis eingebrochen und lag völlig entkräftet da. 

Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr zögerten keine Sekunde. Nach Absprache mit dem Jäger machten sich zwei Retter mit einem Boot, das mit einem Eisschlitten ausgerüstet war, auf den Weg zur Unglücksstelle.

Das Reh hatte wohl versucht, sich selbst aus dem Eis zu befreien. Doch auf der glatten Fläche fanden die Hufe keinen Halt. Die zwei Mann zogen das völlig erschöpfte Tier an Bord. Um es ruhig zu stellen, deckten es die Retter mit einer Wolldecke ab, heißt es im Feuerwehrbericht.

Erschöpft, aber sicher am Ufer: Feuerwehr retten mit Eisschlitten Damwild aus dem See.

Wieder am Ufer, wurde das Damwild wieder in die Freiheit entlassen. Anfangs noch etwas wackelig auf den Beinen, machte sich das Wild dann  davon.  

Endlich festen Boden unter den Füßen.

Eisflächen sind gefährlich 

In Zusammenhang mit dieser erfolgreichen Rettung weist die Feuerwehr nochmals daraufhin, dass viele Eisflächen brüchig und unsicher sind. Bei Betreten besteht Lebensgefahr. Gerade Naturgewässer brauchen lange, bis sie zufrieren.

ml

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