Melissa ließ Pistole liegen

Babysitterin schläft: John (5) erschießt sich

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Melissa Ann R. schlief, als der kleine John (5) sich mit einer Pistole erschoss.

Washington - Die Achtlosigkeit seiner Babysitterin hat den fünfjährigen John das Leben gekostet. Der kleine Texaner schoss sich mit einer Pistole in den Kopf. So kam es zu dem Unglück:

Nach Angaben der Polizei im Bezirk Orange County (Texas) wurde die 19-jährige Melissa Ann R. in der Nacht zum Mittwoch wegen der „Gefährdung eines Kindes“ festgenommen.

Kein Telefon im Haus

Die junge Frau machte einen Mittagsschlaf, als der Junge die ungesicherte Waffe auf dem Wohnzimmertisch fand und sich damit versehentlich in den Kopf schoss, wie der stellvertretende Polizeichef Clint Hodgkinson dem lokalen Fernsehsender KFDM News sagte. Ein sechs Monate altes Kind, das ebenfalls unter ihrer Aufsicht stand, blieb unverletzt.

Sie habe Angst gehabt, allein zu Hause zu sein, und deshalb die Pistole bei sich getragen, sagte Melissa Ann R. den Angaben zufolge zu den Ermittlern. Als sie aufgewacht sei und den toten Jungen gefunden habe, sei sie mit beiden Kindern auf dem Arm zum Haus ihrer Großeltern gelaufen, um die Polizei zu rufen, berichtete der Sender NBC. Im Haus der Familie, in dem sie gelebt und auf die Kinder aufgepasst habe, habe es kein Telefon gegeben.

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„Jemand muss dafür zur Verantwortung gezogen werden“, erklärte Hodgkinson. Es sei zwar erlaubt, eine Waffe zu besitzen, aber damit sei auch eine große Verantwortung verbunden. Eine der Pflichten sei, zu verhindern, dass Kinder unter 17 Jahre Zugang hätten.

dpa

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