Der Albtraum jeder Mutter 

Dramatisch! Musste Baby sterben, weil es schön aussehen sollte?

Glasgow - Ein Screenshot eines vermeintlichen Facebook-Postings geht derzeit um die Welt: Darin werden Mütter vor einem folgenschweren Fehler gewarnt.

Es sind jene Meldungen, die liebenden Müttern und Vätern beim Durchblättern der morgendlichen Zeitung sofort ins Auge springen - Schreckensnachrichten über Eltern, die ihre Kinder auf Ebay verkaufen, in Mülleimern entsorgen oder im Schlaf verhungern lassen. 

Doch diese Geschichte, die aktuell auf dem sozialen Netzwerk Facebook kursiert, ist besonders tragisch: In einem Post warnt eine Userin, die Leanne Wilson heißt und aus Glasgow stammen soll, alle frisch gebackenen Mütter vor kleinen Unachtsamkeiten und Leichtsinnsfehlern. Denn diese können fatale Folgen haben.

Sie schildert, dass sie mit ansehen musste, wie das Leben einer guten Freundin eine grausame Wendung genommen habe, nachdem dieser ein schrecklicher Fehler unterlaufen sei.

Zahlreiche Medien berichten darüber, nicht nur in England, sondern auch in Deutschland. Das originale Facebook-Posting ist leider nicht mehr auffindbar - und es ist auch nicht auszuschließen, dass es nie existiert hat, da sich sämtliche Medien nur auf einen Screenshot beziehen. Wir erzählen die Geschichte - unabhängig von der Verifiziertbarkeit - trotzdem. Weil die Warnung wichtig ist.

Hollys trauriges Schicksal

Die Mutter sei mit ihrem 14 Wochen alten Baby spazieren gewesen und habe das Mädchen anschließend nur kurz in sein Gitterbettchen gelegt, um unter die Dusche zu springen. Als sie zurückkehrte, war das Unaussprechliche bereits passiert: Die kleine Holly lag tot in ihrem Bett - und das Leben ihrer liebenden Mutter in Scherben. 

„Ihr war ein Haarreif mit Schleife ins Gesicht gerutscht und hatte Nase und Mund verdeckt, sodass Holly ersticken musste“, schreibt die Freundin. Demnach habe das Mädchen, das erst vor wenigen Wochen das Licht der Welt erblickt hatte, keine Luft mehr bekommen und sei erstickt.  

Auf besagtem Facebook-Screenshot sind rund 10.000 Reaktionen von Facebook-Usern zu sehen.

Manche Facebook-User haben den exakten Wortlaut des Postings erneut aufgegriffen:

Die Mutter muss nun mit der Last leben

In Großbritannien sind die verhängnisvollen Haarreifen mit Schleife gerade besonders gefragt. Sie gelten dem britischen Magazin „Daily Mail“ zufolge unter anderem als Markenzeichen der Tänzerin JoJo Siwa, die in der beliebten TV-Show „Dance Moms“ auftritt. „Bitte macht diesen gefährlichen Trend nicht mit und warnt andere Eltern vor diesem Mode-Wahnsinn, der der kleinen Holly das Leben gekostet hat“, heißt es in dem Facebook-Posting, dessen Screenshot derzeit für so viel Aufsehen sorgt.

sl

Rubriklistenbild: © Facebook (Screenshot) 

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