Drei Ideen für soziales Engagement, das Spaß macht

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Soziales Engagement soll Spaß machen – zum Beispiel indem Sie eine junge Fußballmannschaft trainieren.

Beim Thema soziales Engagement denken viele spontan an Geldspenden für Hilfsorganisationen. Alternativ können Sie zum Beispiel anderen Menschen Zeit statt Geld schenken oder Veranstaltungen für einen guten Zweck besuchen. Lesen Sie unsere Vorschläge für soziales Engagement.

Ehrenamtliches Fußballtraining

Der WM-Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft beflügelt Sie vielleicht, ehrenamtlich junge Fußballer zu trainieren. Nach Ihrer Ausbildung machen Sie Ihr Team für die Liga und Turniere fit, motivieren es, überlegen sich die beste Taktik und stärken das Selbstvertrauen der Kinder. Für dieses soziale Engagement im Verein wirbt der Deutsche Fußballbund auf seiner Website: „Die Ehrenamtlichen erleben, dass durch ihr Handeln etwas bewegt wird und finden eine interessante Abwechslung zum (Berufs-) Alltag.“

In München und Umgebung sind der FC Bayern, der TSV 1860 und die Spielvereinigung Unterhaching die bekanntesten Vereine. Insgesamt gehören nach Angaben der Stadt etwa 250 Vereine zum Münchner Fußballkreis. Informieren Sie sich, ob ein Verein Ihre Unterstützung braucht.

Eintrittskarten für soziales Engagement

Wenn Ihnen Kultur mehr liegt als Sport, suchen Sie sich für Ihren nächsten Ausflug ein Benefizkonzert aus. Die Veranstalter garantieren ihren Besuchern, dass sie einen Teil des Ticketpreises einem guten Zweck spenden – zum Beispiel um Kirchen, Schwimmbäder oder Turnhallen vor der Schließung zu retten. Das Prinzip, Musik zu hören und damit gleichzeitig etwas Gutes zu tun, funktioniert in vielen Städten. In Hamburg etwa zeigt das Musical-Ensemble von Disneys Der König der Löwen sein soziales Engagement. Dank der Eintrittsgelder verschenkt es sogenannte Goldene Tickets an beeinträchtigte Fans.

Bestimmt kennen Sie auch genügend Beispiele aus München. Das Tollwood-Festival, das im Sommer und im Winter stattfindet, gibt brisanten gesellschaftlichen Problemen eine Bühne. Die meisten Musik-, Tanz-, Akrobatik-, Kabarett- und Film-Aufführungen kosten nichts. Sie sollen die Menschen zum Umdenken bewegen – für mehr Sensibilität, soziales Engagement und Umweltbewusstsein.

Straßenmagazin in Ihrer Stadt

Umdenken ist auch das Prinzip aller Straßenmagazine in Deutschland. Sicher sehen Sie in der Münchner Fußgängerzone, an U-Bahn-Haltestellen oder auf Plätzen die Verkäufer, die Ihnen das Münchner Heft „BISS“ entgegenstrecken. Die Abkürzung „BISS“ steht für „Bürger in sozialen Schwierigkeiten“. Diese helfen sich durch den Verkauf der Ausgaben selbst, statt Freunde oder Fremde um Geld zu bitten. Sie wollen dank dieses Jobs unabhängig bleiben.

Wenn Sie das nächste Mal einen Verkäufer mit einer „BISS“ in der Hand sehen, beachten Sie ihn. Es ist ein Projekt, für das sich Ihr soziales Engagement lohnt. Denn Sie bekommen etwas Interessantes zurück: Reportagen, Portraits und Interviews aus Ihrer Stadt.

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