E-Book-Reader: den richtigen finden

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Damit das Lesen auf Ihrem E-Book-Reader auch Spaß macht, sollten Sie beim Kauf einiges beachten.

Schluss mit verknickten Seiten und schweren Wälzern in der Tasche. Die kleinen und leichten E-Book-Reader haben unser Leserverhalten revolutioniert. Die Auswahl an Geräten ist mittlerweile riesig. Wir haben einige Tipps, wie Sie den passenden Reader finden.

Auf die Bedienung kommt es an

Kindle, Tolino, Kobo – die Hersteller der E-Book-Reader buhlen um Kundschaft. Dabei ist es gar nicht einfach, die Unterschiede der Geräte herauszufinden. Ein wichtiges Kriterium ist die Bedienung. Einige der kleinen Lesecomputer werden durch wenige Tasten oder Knöpfe unterhalb des Displays bedient. Damit können Sie vor- und zurückblättern oder Ihre Bibliothek aufrufen. Sie müssen das Display nicht berühren und es verschmiert nicht.

Andere E-Book-Reader wie der Tolino Shine nutzen den Touchscreen mit allen seinen Vorteilen. So können Sie mit einer Fingerbewegung umblättern, das Menü aufrufen oder Ihre Bücherliste durchsuchen. Wenn Sie etwas schreiben möchten, wie einen Buchtitel oder eine Seitenzahl, öffnet sich eine Touch-Tastatur. Damit können Sie tippen wie Sie es zum Beispiel von Ihrem Smartphone gewöhnt sind.

Anders als beim Tablet-PC ist die Größe, bei den Lesegeräten kein entscheidendes Kriterium für den Kauf. Die meisten Reader haben einen Bildschirm mit einer Größe zwischen sechs und sieben Zoll (15,2 und 17,8 Zentimeter). Damit sind sie so groß wie eine durchschnittliche Taschenbuchseite.

Display – das wichtigste Teil am E-Book-Reader

Die meisten E-Book-Reader setzen heute auf ein sogenanntes Pearl-E-Ink-Display. Bei dieser „elektronischen Tinte“ werden Buchstaben so dargestellt, als seien sie gedruckt. Die Hersteller erreichen damit inzwischen dieselbe Qualität wie die eines Bildes in einer Tageszeitung. Das Display flackert nicht und kann im Tageslicht auch ohne Hintergrundbeleuchtung gut gelesen werden.

Dennoch ist Leselicht wichtig. Es gibt Geräte ohne Hintergrundlicht – aber diese werden immer seltener, da sie im Dunkeln oder Dämmerlicht nicht nutzbar sind. Bei anderen Geräten kann der Nutzer die Beleuchtung nicht ausschalten – und das ist schlecht für den Akku. Die meisten Leser entscheiden sich daher für ein Gerät, dessen Hintergrund beleuchtet und dimmbar ist.

Die Technik kennen

Bevor Sie sich einen E-Book-Reader kaufen, sollten Sie sich über einige Details des Geräts informieren:

  • Ist ein WLAN-Modul eingebaut? Damit können Sie Bücher direkt aus dem Internet laden, ohne an einen Computer angeschlossen zu sein. Der Reader greift auf den Anbieter der Bücher zu, also zum Beispiel Weltbild oder Amazon.
  • Wie viel Speicher hat der Reader? In der Regel liegt er zwischen zwei und vier Gigabyte. Vier GB reichen für rund 1.400 Bücher aus. Viele Geräte lagern Ihre Bibliothek mittlerweile in die Cloud aus, sodass die Speicherkapazität bei ihnen nicht mehr entscheidend ist.
  • Wie schnell kann ich umblättern? Die Zeit, um von einer Seite zur nächsten zu blättern, liegt bei ungefähr 0,9 Sekunden. Langsameres Blättern kann das Lesevergnügen trüben.
  • Wie lange hält der Akku? Die Laufzeit wird in Seiten angegeben. Je besser der Akku, desto mehr Seiten werden angezeigt. Dabei unterscheiden die E-Book-Reader erheblich. Es gibt Geräte mit 49.000 Seiten pro Akkuladung – und andere mit 11.000. Hier hat das Computer-Magazin Chip genau getestet.
  • Wie schwer ist das Gerät? Ein moderner Reader wiegt zwischen 130 und 220 Gramm. Dabei ist die Batterie das Bauteil mit dem höchsten Gewicht. Je höher die Kapazität, desto schwerer ist sie.

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