Drei Patienten in Isolierstation

Ebola-Verdachtsfälle nun auch in Mali

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Das Ebola-Virus.

Bamako - Nach dem Ausbruch der Ebola-Epidemie im westafrikanischen Guinea gibt es nun drei Verdachtsfälle im benachbarten Mali.

Die drei Patienten seien auf eine Isolierstation gebracht worden, teilte die malische Regierung am Donnerstagabend. Ihr Zustand sei dabei, sich zu verbessern. Proben seien genommen und zur Analyse ins Ausland geschickt worden.

In Guinea tötete der Erreger in den vergangenen Wochen fast 80 Menschen, insgesamt gab es in dem Land mehr als 120 Verdachtsfälle. Im benachbarten Liberia bestätigten sich mindestens zwei Ebola-Fälle, aus Sierra Leone wurden weitere Verdachtsfälle gemeldet.

Das Ebola-Virus wird durch Blut und andere Körperflüssigkeiten übertragen, Infizierte leiden an inneren Blutungen und Austrocknung. In 25 bis 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) tödlich, die Sterblichkeit ist dabei abhängig vom Erregerstrang. Bis heute gibt es keine Impfung oder Therapie gegen das Virus.

AFP

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