Verkehrte Welt

Edeka-Hähnchen im Sonderangebot? Preis steigt um mehr als das Doppelte

Bei Edeka entdeckte ein Kunde ein kurioses Angebot. Der Preis eines reduzierten Hähnchens steig um die Hälfte an, wie ein Kunde auf Facebook teilte.
+
Edeka hatte ein Hähnchen im Angebot. Der neue Preis betrug 13,23 Euro, obwohl es davor noch 5,99 kostete.

Supermärkte locken häufig Kunden mit roten Preisschildern an. Dass diese nicht automatisch für ein Angebot stehen, musste jetzt auch ein Edeka-Kunde feststellen.

München – Im Supermarkt signalisiert die Farbe Rot oftmals ein Angebot. Besonders jetzt, wenn die Produkte in den Läden teurer werden, freuen sich Kunden über solche Aktionen. Manchmal bedeutet die Farbe jedoch nicht immer ein Schnäppchen, wie man in einer Lidl-Filiale in Irland sehen konnte. Das stellte auch ein Edeka-Kunde in Deutschland fest. Als er den Preis für ein Stück Hähnchen sah, konnte er es kaum glauben. Reduziert war das Hähnchen nicht, dafür kostete es mehr als doppelt so viel. Der Kunde beschwerte sich über Facebook. Edeka reagierte schnell.

Edeka-Angebot: Hähnchen-Preis steigt um mehr als das Doppelte an

Der Mann fotografierte das rote Preisetikett auf dem Hähnchen und postete es auf Facebook. Anstatt 5,99 Euro kostete es 13,23 Euro. Das machte den Mann ziemlich sauer. Auf Facebook wetterte er gegen Edeka und die Mitarbeiter. „Ich weiß ja, Fachkräfte kriegen ist heute nicht mehr so einfach, wie es mal war. Selbst Leute, die eins plus eins zusammen zählen können, fehlen scheinbar an jeder Ecke. Oder wollen die bloß nicht für euch arbeiten?“, fragte der Kunde.

Edeka-Preiserhöhung: Facebook-Nutzer gibt Erklärung, was passiert sein könnte

Edeka antwortete auf den Post des Kunden. „Bestimmt ist da ein Fehler beim Etikettieren passiert. Am besten sprichst du deine Kritik direkt in dem EDEKA-Markt an, damit die Kolleg:innen vor Ort dem direkt nachgehen können. Alternativ leiten wir das auch gerne an unseren regionalen Kundenservice weiter und stellen so den Kontakt zum Markt her“, erklärte Edeka.

Ein Facebook-User erklärte, wie das Problem zustande kommt. „Das scheint ein Problem des Druckers bzw. der Software zu sein. Ist mir schon häufig aufgefallen, wenn man beim Reduzieren zwischen Einwaage- und Gewichtsartikeln wechselt. Hat also nichts mit den Rechenfähigkeiten des Mitarbeiters zu tun. Denn dieser gibt lediglich einmal eine Senkung in Prozent an, welche dann auf alle weiteren Artikel in dem Durchlauf übertragen wird“, schrieb der User. Bei Lidl schlich sich ein ähnlicher Fehler ein. Der Eierlikör-Preis stieg nämlich um fast 300 Prozent an. (vk)

Auch interessant

Kommentare