Getrübter Genuss

Edeka-Kunde macht Kuchen-Packung auf - seine Foto-Beschwerde sorgt für Spott

Ein Mitarbeiter von Edeka füllt ein Regal auf.
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Ein Kunde wurde von einem Produkt der Edeka-Eigenmarke enttäuscht.

Ein Edeka-Kunde will sich den Sonntagnachmittag mit einem Stück Kuchen versüßen. Als er das Gebäck jedoch anschneidet, entspricht es nicht seiner Erwartung.

Karlsruhe - Gemütlich im Sonnenschein sitzend einen leckeren Kuchen mit Füllung essen: Das war der Plan eines Facebook-Users. Ein „Salted Caramel“-Kuchen der Edeka-Eigenmarke sollte seinen Sonntagnachmittag komplettieren. Auf der Verpackung des Gebäcks ist der fertige Kastenkuchen angeschnitten zu sehen, in der Mitte jedes Stücks sind zwei große Kleckse goldbrauner Karamell-Füllung abgebildet.

Diese ansprechende Optik hätte sich der Facebook-Nutzer nun wahrscheinlich auch von seinem Kuchen-Anschnitt erhofft - er wurde jedoch bitter enttäuscht. Statt der gezeigten üppigen Füllung finden sich im Kuchenstück zwei winzige Karamell-Tupfen, die kaum eine Ähnlichkeit mit dem Bild auf der Verpackung haben.

Edeka-Kunde postet enttäuschenden Kuchen auf Facebook

Der verdutzte Edeka-Kunde hält den Kontrast zwischen Verpackung und dem tatsächlichen Kuchen auf einem Schnappschuss fest, den er anschließend auf die Facebook-Seite von Edeka postet. „Grad den Salted-Caramel-Kuchen in der Sonne genossen! Geschmacklich sehr lecker! Allerdings liegen Versprechen und Realität weit auseinander, was die Füllung betrifft“, lautet sein Kommentar dazu.

Nach Kuchen-Flop: Entschädigung für Edeka-Kunden?

Die Reaktionen auf das Posting sind unterschiedlich. Ein Kommentator fragt: „Wie viel hat der Kuchen gekostet? 99 Cent?“ Eine andere Nutzerin rätselt spöttisch, was wohl eine angemessene Entschädigung für die Enttäuschung wäre: „Was erhoffst du dir? Dass man dir die Füllung schickt oder lieber einen Gutschein?“

Aber auch Edeka meldet sich zu Wort: „Es tut uns leid, dass du enttäuscht bist. Wir leiten das gern an unseren Kundenservice weiter.“ Der Kundenservice wird sich nach dem Austausch der Kontaktdaten wohl mit dem Kuchenkäufer in Verbindung setzen - ob es jedoch tatsächlich eine Entschädigung für die geringe Füllung gibt, bleibt offen. Tatsächlich ist auf der Verpackung des Kuchens nämlich auch schriftlich gekennzeichnet, dass es sich bei dem abgebildeten Gebäck nur um einen sogenannten Serviervorschlag handelt - und dass sich der oft deutlich von der Optik des Packungsinhaltes unterscheidet, ist durchaus häufiger der Fall. (eu)

Erst vor kurzem fiel nicht etwa ein Produkt, sondern ein Kunde bei Edeka auf: Er kam mit dem Pony zum Einkaufen. Beim Discounter Lidl sorgte vor kurzem ein Akkuschrauber-Angebot für Ärger, und auch bei Aldi kam ein neues Produkt bei den Kunden nicht gut weg.

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