Schrille Kampagne mit Marc Rebillet

„Looking for the goddamn Schmand“: Brandneue Edeka-Werbung im Netz gefeiert

Musiker Marc Rebillet spielt im Bademantel auf den Produkten in einem überdimensionalen Einkaufswagen vor Galaxy-Hintergrund
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Soundkünstler Marc Rebillet im surrealen Setting der Supermarkt-Kampagne

Der Supermarkt Edeka kooperiert in seinem neuesten Werbeclip mit dem Soundkünstler Marc Rebillet - der musiziert in dem skurrilen Video zum Beispiel auf Wackelpudding.

Hamburg - Skurril, poppig und bunt - die neue Kampagne von Edeka sorgt im Netz für Aufmerksamkeit. Der Spot mit dem Musiker Marc Rebillet wird bereits kurz nach seinem Erscheinen auf Youtube gefeiert, und das obwohl oder gerade weil der Clip bewusst ziemlich schräg daherkommt. Im Video steht Rebillet, der auf seinem eigenen Youtubekanal über 1,68 Millionen Abonnenten hat, als „Super-Marc“ nur mit einem orangefarbenen Satin-Bademantel und Schuhen bekleidet in einem bunt neon-beleuchteten Supermarkt. Er habe seine Einkaufsliste vergessen, erzählt der Soundkünstler im rhythmischen Sprechgesang auf Englisch und wisse nicht, was er kaufen solle - also werde er wohl alles kaufen.

Edeka-Clip mit Marc Rebillet: Sortiment wird zum Synthesizer

Neben Rebillets exzentrischer Art, der surrealen Supermarktkulisse mit Disco-Charakter und den schrillen Monologen bietet das Video eine weitere technische Besonderheit: Zahlreiche Waren, die beispielsweise in den Regalen und in der Gemüse- und Obstabteilung liegen, wurden durch Kabelverbindungen gemeinsam in einen großen Synthesizer verwandelt. Alles, was einen Wasseranteil hat oder anderweitig Strom leitet, kann mit der entsprechenden Verkabelung Töne produzieren. Während der Franko-Amerikaner also spricht oder tanzt, hämmert er statt auf gewöhnlichen Synthesizer-Tasten auf Früchten, Wackelpudding oder Konserven herum, um die Beats zur Untermalung zu produzieren.

Edeka-Werbekampagne: Auf „Supergeil“ folgt die Suche nach dem Schmand

Zwischendrin fällt dem Mann im Bademantel dann doch noch etwas ein, was er auf alle Fälle kaufen wollte, die Musik stoppt abrupt: „Wir haben den Schmand vergessen“. Um den zu finden, sucht er Hilfe bei einer Markt-Mitarbeiterin, die gerade seelenruhig Klopapier in die Regale einräumt. „Excuse me Miss, I‘m looking for the Schmand“. „It‘s where the Milchprodukte are“, ist die unaufgeregte Antwort darauf, und als Rebillet daraufhin vor sich hin grübelt, wo wohl die Milchprodukte seien, wird er mit einem „I‘ll show you“ in die richtige Abteilung geführt. Damit ist die Unterbrechung zu Ende, der Beat setzt ein: „Looking for that goddamn Schmand“, die erfolgreiche Schmandsuche und die fast schon ekstatische Freude darüber wird von synthetischer Dance-Musik begleitet.

„Das ist halt echt so kackenblöde, dass es richtig gut ist... Ich geh erst mal Schmand kaufen“, meint ein User, „dass die ernsthaft Marc Rebillet anheuern, um funky Musik rauszuhauen und über Schmand zu reden ist der Hammer“, findet ein anderer. Insgesamt ist das Echo kurz nach der Veröffentlichung eindeutig positiv, viele der Kommentierenden sind Fans des Musikers und freuen sich über die Kooperation.

„Dazu fällt mir nur eines ein: SUPERGEIL!“, schreibt eine Nutzerin und bezieht sich damit auf eine vergangene Kampagne, die in der Netzwelt einen festen Platz erhielt: Mit Künstler Friedrich Liechtenstein und den „Supergeil“- Spots war Edeka vor einigen Jahren ein Werbe-Coup gelungen - der „goddamn Schmand“ soll nun wohl in dessen Fußstapfen treten, wenn es nach dem Supermarkt-Riesen geht. (eu)

Eine unappetitliche Überraschung erlebte vor Kurzem ein Edeka-Kunde, der sich ein Eis gönnen wollte.

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