Touristenattraktion wegen des niedrigen Wassers

Spektakel um Edersee-Atlantis: Alte Bauten tauchen wieder auf

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Die alte Aseler Brücke ist aus dem Edersee wieder aufgetaucht.

Die Trockenheit sorgt an Hessens größtem See für eine Touristenattraktion: Wegen des niedrigen Wassers tauchen aus dem Edersee alte Bauten auf. Demnächst werden auch versunkene Dörfer zu sehen sein. 

So früh wie in diesem Jahr ist Edersee-Atlantis selten aufgetaucht. Wegen der Trockenheit und des niedrigen Pegelstand ist an Hessens größtem See wieder eine alte Brücke zu sehen. Seit Ende der Woche ragt die alte Aseler Brücke wieder aus dem Wasser. Und das ist erst der Anfang.

Der Pegelstand wird in den nächsten Wochen weiter sinken, wie wlz-online.de* berichtet. Dann werden auch die Überreste der drei versunkenen Dörfer Asel, Berich und Bringhausen wieder sichtbar. Reste eines Friedhofs sowie ein kleines Modell der ab 1908 errichteten Speerrmauer tauchen dann auf.

Edersee-Atlantis ist stets eine Touristenattraktion. Andererseits klagten die Anwohner bereits in den vergangenen trockenen Sommern über den niedrigen Wasserstand. Die Sperrmauer dient vor allem dazu, dass die Weser genug Wasser für die Schifffahrt hat. Wassersport am Edersee ist dadurch jedoch nur eingeschränkt möglich. Hotelbetreiber klagen über Umsatzeinbußen. 

*wlz-online.de  ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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