Hatte sich Todesstrafe gewünscht

Ehefrau aus Eifersucht erstochen: Zwölf Jahre Haft für Syrer

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Mit Fußfesseln kommt der Angeklagte Mohamad A. in den Sitzungssaal des Landgerichts Stralsund

Der Prozess gegen einen 54-jährigen Syrer ist in Stralsund nun zu Ende gegangen. Wegen der Tötung seiner Frau wurde er zu zwölf Jahren Haft verurteilt.

Stralsund - Ein 54-jähriger Mann ist wegen der gewaltsamen Tötung seiner 41-jährigen Ehefrau am Freitag vom Landgericht Stralsund zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Syrer im November in Bergen auf der Insel Rügen aus unbegründeter Eifersucht mehr als 20 Mal auf seine Frau eingestochen hatte. Die Frau war blutend auf die Straße geflüchtet und starb später im Krankenhaus. Der Mann hatte die Tat indirekt eingeräumt. Er war mit dem Messer in der Hand vor dem Haus festgenommen worden. Aufsehen erregte sein vor Gericht geäußerter Wunsch nach der Todesstrafe.

dpa

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