Ein Laufgitter fürs Baby – die wichtigsten Regeln

+
Wenn Sie Ihr Baby in ein Laufgitter setzen, haben Sie die Hände frei. Lassen Sie es aber nie lange allein.

Ein kleines Kind muss immer beaufsichtigt werden. Aber was ist, wenn Sie kochen oder den Müll rausbringen wollen? Ein Laufgitter gibt Ihnen etwas Freiheit. Sie können sogar kurz den Raum verlassen. Und: Die meisten Kinder fühlen sich im „Laufstall“ richtig wohl.

Laufgitter – was ist das eigentlich?

Ein Laufgitter – oder auch Laufstall – ist ein umschlossener Bereich, der nur Ihrem Kind gehört. Es besteht aus einem Gitter aus Holz, Kunststoff oder Metall und hat meistens einen eigenen, weichen Boden.

Sie können den Laufstall bereits direkt nach der Geburt nutzen. Kaufen Sie eine gepolsterte, nestartige Einlage, die Sie am Gitter befestigen. Ihr Baby kann darin liegen und zum Beispiel ein Schläfchen halten.

Wählen Sie am besten ein Laufgitter mit einem höhenverstellbaren Boden. Solange Ihr Kind nur liegen kann, stellen Sie ihn auf die höchste Stufe. Dann müssen Sie sich nicht so weit hinunterbeugen. Beginnt es zu krabbeln und sich an den Gitterstäben aufzurichten, passen Sie den Boden entsprechend an. So kann das Kind nicht herausklettern.

Kosten eines Laufstalls

Gute Laufgitter bekommen Sie sowohl im Baby-Fachmarkt vor Ort als auch in auf Babyartikel spezialisierten Online-Shops. Günstige Modelle kosten ab etwa 50 Euro, teurere bis zu mehrere hundert Euro. Achten Sie nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Ausstattung. Außerdem ist wichtig, dass Ihr Kind im Laufgitter sicher aufgehoben ist. Verlassen Sie sich zum Beispiel auf das GS-Siegel. Es garantiert, dass sämtliche Sicherheitsnormen eingehalten wurden.

Die meisten Kinder mögen das Laufgitter

Viele Eltern machen sich Sorgen, dass sich ihr Kind im Laufgitter eingesperrt fühlt. In den meisten Fällen ist aber das Gegenteil der Fall: Die Kleinen schätzen den Laufstall als ihr eigenes „Revier“ – sie finden es gut, dass sie einen Bereich haben, der nur ihnen gehört.

Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn Sie mehrere Kinder haben: Während die Größeren durch die Wohnung toben, ist das Kleine im Laufgitter geschützt. Oder umgekehrt: Krabbelt das kleine Geschwisterchen kreuz und quer durch die Wohnung, hat das große im Laufgitter seine Ruhe.

Was Sie bei der Benutzung beachten sollten

Das Wichtigste ist, dass Sie und vor allem Ihr Kind sich mit dem Laufgitter wohlfühlen. Hier einige Regeln zur Benutzung:

  • Setzen Sie Ihr Kind nur dann ins Laufgitter, wenn es das möchte. Wehrt es sich dagegen oder empfindet es den Laufstall gar als Strafe, nehmen Sie es heraus.
  • Lassen Sie Ihr Kind nie mehr als ein paar Minuten allein, wenn es im Laufgitter spielt. Es könnte sich im Stich gelassen fühlen.
  • Achten Sie darauf, dass in der Nähe des Laufgitters keine gefährlichen Gegenstände sind. In der Küche zum Beispiel könnte es durch das Gitter greifen und am Kabel des Wasserkochers ziehen, wenn es in Reichweite hängt. Fällt dieser herunter, kann Ihr Kind sich schwer verletzen.
  • Ein Fernseher vor dem Laufgitter ist keine gute Beschäftigung für Ihr Kind – vor allem nicht auf Dauer.
  • Mehrere Kinder sollten nur gemeinsam im Laufgitter sitzen, wenn alle damit einverstanden sind.

auch interessant

Meistgelesen

Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer
Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer
Bomben-Alarm: Eurowings-Flieger nach Köln evakuiert
Bomben-Alarm: Eurowings-Flieger nach Köln evakuiert
Pilotenfehler soll zu Absturz geführt haben
Pilotenfehler soll zu Absturz geführt haben
Zwei Tote nach Geisterfahrer-Unfall
Zwei Tote nach Geisterfahrer-Unfall

Kommentare