Sieben Menschen verletzt

Ein Toter bei Ballon-Absturz in beliebter Ausflugsgegend in der Türkei

Ankara - Bei einem Unglück mit einem Heißluftballon ist in der Türkei ein Franzose getötet worden. Sieben weitere Menschen wurden verletzt, als der Ballon am Sonntag eine Stromleitung streifte und abstürzte, teilte das Verkehrsministerium mit.

Unter den Verletzten seien drei Ausländer. Laut türkischen Medienberichten handelte es sich bei dem Todesopfer um einen Diplomaten, der im französischen Konsulat in Istanbul arbeitete. Zudem soll ein kolumbianischer Profi-Basketballspieler unter den Verletzten sein. Der Unfall ereignete sich über den berühmten Felsformationen von Kappadokien, wo bei gutem Wetter jeden Morgen dutzende Ballons starten. 

Der Ballon mit 20 Passagieren an Bord sei nahe der bei Touristen beliebten Stadt Ortahisar abgestürzt, hieß es. Das Ballonfahren boomt in der zentralanatolischen Region. In den vergangenen Jahren stieg die Zahl der Anbieter rasant. Seither gibt es Sicherheitsbedenken. Im Februar war ein Däne bei einer harten Landung getötet worden, im März wurden 49 Touristen bei einem ähnlichen Vorfall verletzt.

Heißluftballon muss zwischen Häusern notlanden

afp

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