Turbulentes Wetter

Wetter-Schock: Tornado wütet in Niedersachsen

+
Das Sturmtief „Mortimer“ hat das Wetter in Niedersachsen fest im Griff. In der Nähe von Emden im Ostfriesland bildete sich sogar ein Tornado. 

Das Sturmtief „Mortimer“ hatte Niedersachsen und den Rest der Bundesrepublik fest im Griff. Nahe Emden im Ostfriesland wütete sogar ein Tornado. 

  • Das Sturmtief "Mortimer" hatte das Wetter in Deutschland für mehrere Tage im Griff
  • Besonders am Montag kam es in Niedersachsen deswegen zu vielen Behinderungen
  • Doch bereits am Samstag wurde in der Nähe von Emden im Ostfriesland sogar ein Tornado gesichtet

Emden/Ostfriesland - Das SturmtiefMortimer“ hat Deutschland weiterhin fest im Griff. Nachdem sich das Wetter bereits am Wochenende extrem verschlechtert hatte, gab das Sturmtief ab Montag schließlich Vollgas. Auch in Niedersachsen brachten etliche umgestürzte Bäume den Fahrplan der Deutschen Bahn durcheinander, zahlreiche Züge hatten Verspätung oder fielen gänzlich aus. Auch im Straßenverkehr in Niedersachsen kam es zu Behinderungen, die Feuerwehr war im Dauereinsatz. Doch in der Nähe von Emden zeigte das Sturmtief Mortimer“ seine ganze Kraft. Mehrere Tornados wurden im Ostfriesland gesichtet, wie nordbuzz.de* berichtet.

Wetter in Niedersachsen: Sturmtief „Mortimer“ hat Norden fest im Griff - Tornado im Ostfriesland

Bereits am Samstag (28. September 2019) hatte sich wegen des Sturmtiefs Mortimer“ im Ostfriesland in Niedersachsen der Tornado gebildet. Zuvor hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor heftigen Sturm- und Orkanböen gewarnt. Schäden durch den Tornado, der sich in der Nähe von Emden gebildet haben soll, wurden allerdings nicht gemeldet. Wie die Rettungsleitstelle für Ostfriesland in Wittmund mitteilte, habe es keine Einsätze wegen des Tornados, der aufgrund des Sturmtiefs Mortimer entstand, gegeben. Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte das Portal „WetterOnline“ unterdessen ein Video von dem Tornado in Niedersachsen.

Tornado in Ostfriesland: Sturmtief „Mortimer“ sorgt für stürmisches Wetter in Niedersachsen

Auch am Montag sorgte das Sturmtief Mortimer“ für stürmisches Wetter in Niedersachsen. Schon in der Nacht hatten heftige Sturm- und Orkanböen so manchen Norddeutschen um den Schlaf gebracht, am Tag hielten dann zahlreiche witterungsbedingte Schäden die Menschen in Niedersachsen auf Trab. Umgekippte Bäume und abgebrochene Äste sorgten für Verkehrsbehinderungen, vor allem die Deutsche Bahn hatte wegen dem Wetter und Sturmtief Mortimer“ mit zahlreichen Verspätungen und Zugausfällen zu kämpfen. Die wichtigen Bahnstrecken zwischen Hamburg und Berlin, Bremen und Hannover sowie Hamburg und Göttingen mussten zeitweise vollständig gesperrt werden.

Sturmtief „Mortimer“: Keine größeren Schäden in Niedersachsen 

In Niedersachsen gab es dagegen keine größeren Schäden zu beklagen. Auf der Autobahn A31 im Emsland warfen Sturmböen des Sturmtiefes Mortimer“ einen Lkw um. Der mit Munition beladene Lastzug sorgte für eine stundenlange Sperrung der Autobahn A31 in Höhe Wietmarschen-Lohne in Niedersachsen. Im Harz blieben größere Schäden zwar aus, doch die niedersächsischen Landesforsten warnen noch immer vor dem Betreten der Wälder. Auch wenn das Sturmtief Mortimer“ inzwischen über Ostsee abgezogen ist, kann es noch immer zu heftigen Sturm- und Orkanböen kommen. Derweil spazierte in Gifhorn bei Hannover eine Frau durch einen Wald und machte einen gruseligen Fund.

Sturmtief „Mortimer“: Wetter kostet zwei Männern in Sachsen-Anhalt das Leben

In Sachsen-Anhalt ist eine Mann an den Folgen des Sturmtiefs Mortimer“ gestorben. Der 41-Jährige war am Montagmorgen in der Nähe von Wittenberg unterwegs, als ein Baum auf sein Auto stürzte. Der 41-jährige Mann wurde eingeklemmt und starb noch an der Unfallstelle. Zudem kam es in Sachsen-Anhalt zu einer tragischen Verkettung von Unfällen. Ein Tiertransporter verunglückte wegen SturmtiefMortimer“ auf der Landstraße L1, das hinzugerufene Bergungsfahrzeug kollidierte auf der Anfahrt mit einem Auto - der Fahrer des Pkw starb. Unterdessen sprengte ein Mann in Emden bei Bremen versehentlich ein Haus in die Luft - weil er etwas Unglaubliches tat.

Wetter in Niedersachsen: Sturmtief „Mortimer“ zieht ab - „Hurrikan Lorenzo“ wartet schon

Während sich das Sturmtief Mortimer“ ab Dienstag in Richtung Ostsee verabschiedet und sich das Wetter in Niedersachsen somit wieder zu normalisieren scheint, wartet mit dem „Hurrikan Lorenzo“ bereits die nächste gefährliche Wetterlage. Am Freitag soll der ehemalige Hurrikan der Kategorie 5, der am Mittwoch (2. Oktober 2019) auf die West-Azoren treffen soll, die Westküste von Irland erreichen. Das hat dann auch Auswirkungen auf das Wetter in Deutschland. Derweil warnt der Deutsche Wetterdienst in Hamburg und Niedersachsen vor stürmischen Tagen.

Wetter in Niedersachsen: Sturmtief „Nils“ bringt ab Dienstag neuen Dauerregen

Zuvor drohen durch das Tief „Nils“ bereits ab Dienstag wieder Dauerregen und lokale Gewitter in Niedersachsen, der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für den Norden und Nordwesten eine Unwetterwarnung herausgegeben. Von Nordrhein-Westfalen bis nach Niedersachsen ist demnach mit Starkregen zu rechnen. Auch der Wind frischt im Tagesverlauf vom Westen her auf: Vom West/Südwesten bis zur Neiße ist mit starken um 55 km/h (Bft 7), vereinzelt stürmischen Böen um 65 km/h, (Bft 8) zu rechnen, in den Kamm- und Gipfellagen Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9).

Nag

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Auch interessant

Meistgelesen

Hunde-Besitzerin drückt im scheinbar falschen Moment ab - und schießt das Bild ihres Lebens
Hunde-Besitzerin drückt im scheinbar falschen Moment ab - und schießt das Bild ihres Lebens
Horror-Abend: Nach Discobesuch ausgeraubt - Polizei fahndet mit diesem Party-Foto nach den Verdächtigen
Horror-Abend: Nach Discobesuch ausgeraubt - Polizei fahndet mit diesem Party-Foto nach den Verdächtigen
Junge Frau schießt Urlaubsfoto - Verrücktes Detail wird erst auf zweiten Blick sichtbar
Junge Frau schießt Urlaubsfoto - Verrücktes Detail wird erst auf zweiten Blick sichtbar
Jagdhunde töten Schwangere: Davor schrieb sie noch ihrem Freund - aus purer Angst 
Jagdhunde töten Schwangere: Davor schrieb sie noch ihrem Freund - aus purer Angst 

Kommentare