Verzweifelter Hilfe-Aufruf

Frau verlor Ehering beim Surfen - Was dann passierte, ist nicht zu glauben

Ein Sandstrand mit einer roten Markierung direkt am Wasser.
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Mit diesem Bild versuchte die verzweifelte Ehefrau ihren Ring wiederzubekommen.

Eine Frau verliert ihren Ehering beim Surfen an der britischen Westküste. Nach erfolgloser Suche bittet sie die Twitter-Community verzweifelt um Hilfe.

Saunton Sands - Die 45-jährige Jenny Urquhart war Anfang Mai mit Freundinnen am Strand von Saunton in der britischen Grafschaft Devon im Urlaub. Während einer Surf-Session fällt ihr auf, dass sie sowohl ihren Ehering, als auch ihren Verlobungsring nicht abgelegt hat. Um zu verhindern, dass sie die beiden Ringe verliert, will die Künstlerin aus Bristol ihre Schmuckstücke in eine Tasche ihres Neoprenanzuges stecken. Doch dabei passiert das Unglück: Der Ehering rutscht an der Tasche vorbei - die Engländerin kann ihn nur noch im knietiefen Wasser an den Grund sinken sehen.

Nach einer erfolglosen Suche im Wasser wendete sich die verzweifelte Ehefrau an die Twitter-Gemeinschaft. In einem Posting bittet sie mit einem selbst gezeichneten Abbild des Ringes um die Hilfe der Nutzer. Zudem verlinkt die Britin ein lokales Hotel direkt am Strand, einen Golfclub und eine Villen-Vermietung, damit möglichst viele Menschen den Post sehen und teilen.

Künstlerin glaubt Ring für immer verloren - doch dann kommt die überraschende Nachricht

Zwei Monate nach dem Verlust kommt dann die überraschende Nachricht: Ein Twitter-Nutzer namens „Mark“ hat den Ehering der Künstlerin mittels Metalldetektor am Sautoner Strand gefunden. Online hat sie vor ihrem Twitter-Aufruf bereits versucht Menschen mit einem Metalldetektor zu kontaktieren. Diese ließen die Bristolerin aber im Regen stehen - der Strand sei zu groß und die Wahrscheinlichkeit den Ring zu finden sehr klein. Jenny Urquhart stempelte das ganz besondere Schmuckstück bereits als für immer verloren ab, sagte sie gegenüber BBC.

Diese Nachricht machte ihren besonderen Tag perfekt

„Die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert - das ist wunderbar. Ich bin immer noch geschockt“, freut sich die 45-Jährige. Da sie den Ring laut Daily Star selbst designte, wusste sie sofort, dass es sich tatsächlich um ihren Ring handelt. Doch es kommt noch besser: Der Tag, an dem der Twitter-Nutzer die Künstlerin mit seiner Nachricht überraschte, war kein geringerer als ihr 17. Hochzeitstag. Abschließend sagte die Engländerin der BBC noch: „Ich werde ihm ein kleines Geschenk schicken. Was für ein Held. Ich bin so dankbar.“

Ein Wunder sind auch die Gästezahlen bei den Wirten im Münchner Werksviertel am Ostbahnhof. Auf Twitter teilte auch eine Berliner Lehrerin kürzlich ein äußerst amüsantes Foto von den Handys ihrer Schüler.

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