Vorübergehende Tsunami-Warnung

Schweres Seebeben vor Alaska

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Die Karte zeigt, wo sich das Seebeben ereignete.

Little Sitkin - Nach einem starken Beben vor der Küste Alaskas haben die US-Behörden eine vorübergehende Tsunami-Warnung für einen Teil der Inselgruppe der Aleuten herausgegeben.

Nach einem starken Beben vor der Küste Alaskas besteht offenbar keine Gefahr mehr, dass die Region von einem Tsunami heimgesucht wird. Ein Mitarbeiter der US-Erdbebenwarte USGS teilte der Nachrichtenagentur dpa mit, eine zunächst erlassene Tsunami-Warnung für einen Teil der Inselgruppe der Aleuten sowie die Westküste Kanadas sei aufgehoben worden.

Der Erdstoß der Stärke 7,9 ereignete sich am Montagabend (Ortszeit) etwa 24 Kilometer südöstlich der Insel Little Sitkin. Die Erdbebenwarte hatte die Stärke zunächst mit 8,0 beziffert. Das Beben ereignete sich im Meer in einer Tiefe von rund 110 Kilometern. Nach USGS-Angaben gab es zunächst keine Berichte über Schäden.

Rund 150 Bewohner der Stadt Adak auf der gleichnamigen Aleuten-Insel wurden nach Angaben der Behörden vorübergehend in Sicherheit gebracht. Zwei Stunden später konnten sie in ihre Häuser zurückkehren, die Tsunami-Warnung wurde aufgehoben.

Die Aleuten sind eine Inselkette zwischen Nordamerika und Asien. Diese liegt auf dem sogenannten „Ring aus Feuer“ (Ring of Fire), einer häufig von Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesuchten, hufeisenförmigen Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans.

dpa/AFP

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