Ferngesteuertes Shoppen

Erledigen bei dm bald Roboter den Einkauf?

Blick auf den Kassenbereich in einer Filiale der Drogeriemarktkette dm, aufgenommen am 18.10.2016 in Karlsruhe.
+
Forscher haben für dm eine digitale Filiale eingerichtet, die optisch genau den Originalfilialen entspricht. Über das System können Konsumenten wie in der „echten“ Filiale einkaufen - und sich sogar mit Freunden treffen.

Die Künstliche Intelligenz (KI) wird auch für Supermärkte immer interessanter. Ein Forschungsprojekt der Uni Bremen, an dem die Drogerie dm beteiligt ist, arbeitet an einem spannenden Konzept.

Karlsruhe - Die Karlsruher Drogeriekette dm startet einen Vorstoß in Richtung Zukunftstechnologien. Gemeinsam mit der Universität Bremen arbeitet dm daran, seine Geschäfte noch besser mit dem Online-Handel zu verbinden. Für die Forschung wurde sogar eine dm-Filiale in der Uni Bremen nachgebaut. Dort fährt der autonome Roboter „Donbot“ durch die Regalreihen. Die Idee hinter dem Konzept: Kunden sollen im Netz ihre Drogerie vorfinden - die dort genauso aussieht wie in echt. Per App sollen die Kunden in der originalgetreuen Online-Drogerie ihre gewünschten Produkte ansteuern, in den Warenkorb legen und an der Kasse bezahlen. Parallel werden die Roboter in der „echten“ Filiale losgeschickt und holen die gewünschten Artikel aus den Regalen. Alle Produktinformationen sind in einer Wissensdatenbank hinterlegt. Das Ganze geht sogar so weit, dass man sich mit Freunden online zum Shoppen verabreden kann - mithilfe von Avataren.

Wie BW24* berichtet, könnten in dm-Filialen ferngesteuerte Roboter in Zukunft den Einkauf erledigen.

dm Drogerie: Geschichte und Entwicklung eines menschlichen Unternehmens (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Auch interessant

Kommentare