Fort Hood

Ermittler halten Streit für Auslöser des Amoklaufs

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Stützpunkt-Kommandeur Mark Milley, hier auf einem Foto vom Donnerstag.

Fort Hood - Nach der Bluttat von Fort Hood halten es die Ermittler für wahrscheinlich, dass das Verbrechen durch einen Streit mit anderen Soldaten ausgelöst wurde - und nicht durch psychische Probleme des Schützen.

Eine verbale Auseinandersetzung mit Kameraden sei ein „direkter, beschleunigender Faktor“ für die Schießerei gewesen, sagte Stützpunkt-Kommandeur Mark Milley am Freitag (Ortszeit).

Der „Washington Post“ zufolge wollte der 34-jährige Amokschütze Ivan Lopez am Mittwoch in der Personalabteilung auf der texanischen Militärbasis einen Urlaubsantrag stellen. Als ihm gesagt worden sei, dass er damit bis zum nächsten Tag warten müsse, habe er erregt reagiert. Er sei weggegangen, dann mit einer Waffe zurückgekehrt und habe das Feuer auf Kameraden seiner Einheit eröffnet. Drei Menschen wurden getötet und 16 weitere verletzt, bevor sich Lopez dann selbst erschoss.

Zunächst war hauptsächlich spekuliert worden, dass psychische Probleme die Tat ausgelöst haben könnten. Lopez war vier Monate im Irak stationiert und litt unter Depressionen sowie Angststörungen. Milley zufolge werden sich die Ermittler weiterhin auch die medizinische Vorgeschichte von Lopez „genau ansehen“.

dpa

Amoklauf auf US-Militärbasis: Bilder

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