Personal beklagt Unwohlsein

Reizgasalarm am Hamburger Flughafen hat Nachspiel

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Zahlreiche Reisegäste mussten bei eisigen Temeperaturen vor den Terminals ausharren. Foto: Axel Heimken

Hamburg - Die spektakuläre Räumung des Hamburger Flughafens wirkt auch einen Tag nach dem Reizgasalarm nach. 

Reisegäste warten zwischen Fahrzeugen der Feuerwehr auf Anweisungen.

Einen Tag nach dem Gasalarm am Hamburger Flughafen sind erneut Probleme aufgetreten. Mehrere Beschäftigte einer Sicherheitsfirma hätten über Unwohlsein geklagt und sich krankgemeldet, teilte eine Flughafensprecherin mit. Die Feuerwehr war abermals im Einsatz und überprüfte die Lage und die Messwerte an der Sicherheitskontrolle für die Fluggäste. Es wurden keine Schadstoffe festgestellt. Betroffen waren 14 Personen, von denen eine in ein Krankenhaus gebracht wurde. Vorübergehend kam es vor der Sicherheitsschleuse zu Beeinträchtigungen und Wartezeiten.

Am Sonntag war der Flughafen für eine Stunde geräumt worden, weil viele Menschen über Atemwegsreizungen, Augenbrennen und Übelkeit geklagt hatten. Offenbar hatte sich ein Reizgas über die Klimaanlage des Flughafens verbreitet.

Die Ermittlungen der Polizei zu dem Vorfall am Sonntag laufen weiter. Die Beamten werteten nun Videos aus und befragten Zeugen. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen wurde einem Passagier eine Spraydose mit Pfefferspray abgenommen und in eine Kiste geworfen. Ob die Dose defekt oder undicht war und wie das Gas entweichen konnte, ist Teil der Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen gefährlichen Körperverletzung.

dpa

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