Ermittlungen wegen Totschlags nach illegalem Autorennen

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Fahrzeugteile liegenin Berlin nach einem illegalen Autorennen in der Tauentzienstraße (Archiv). Foto: Britta Pedersen

Berlin (dpa) - Im Fall des tödlichen Autorennens in Berlin ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Totschlags. Geprüft werde, ob bei den Fahrern der Unfallautos ein bedingter Tötungsvorsatz vorlag, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, der Deutschen Presse-Agentur.

Der juristische Vorwurf wäre dann Totschlag und nicht nur fahrlässige Tötung. Zudem geht es um den Vorwurf der Gefährdung des Straßenverkehrs. Die Ermittlungen gegen die 26 und 24 Jahre alten Männer werden laut Steltner im Bereich der organisierten Kriminalität geführt.

Angesichts der hohen Geschwindigkeiten der Autos und der in der Nacht stark genutzten Straße nahe dem Kaufhaus KaDeWe hätten die Täter einen Unfall und die Tötung eines Menschen möglicherweise hingenommen, hieß es. Für Totschlag liegt die Strafe bei mindestens fünf Jahren Gefängnis. Der Strafrahmen für fahrlässige Tötung bewegt sich zwischen Geldstrafen, Bewährungsstrafen und Gefängnis bis zu fünf Jahren.

Einer der beiden Raser hatte bei einem illegalen Autorennen in der Nacht zu Montag auf der Tauentzienstraße ein drittes Auto gerammt. Dessen 69-jähriger Fahrer starb noch am Unglücksort.

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