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Basejumper überträgt Sprung live auf Facebook - und stürzt in den Tod

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Bern - Erst vor wenigen Tagen war der weltbekannte Basejumper Uli Emanuele in Südtirol tödlich verunglückt. Am Freitag starb erneut ein Basejumper nur wenige Kilometer von der ersten Unglücksstelle entfernt.

Wieder ist ein Basejumper tödlich verunglückt: Am Freitag sprang ein 28-Jähriger vom "Alpschelehubel" in Kandersteg. Wie die Nachrichtenseite "Nachrichten für Südtirol" berichtet, hatte er nach ersten Erkenntnissen kurz nach dem Absprung Schwierigkeiten beim Flug, bevor er auf dem Boden aufschlug.

Nach dem Bericht hatte der Basejumper den Sprung per Handykamera live auf Facebook übertragen.

Am späten Vormittag hatte die Kantonspolizei Bern die Meldung erreicht, dass ein Basejumper abgestürzt sei. Die herbeigerufenen Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.

Der Unglücksort liegt nur wenige Kilometer von Lauterbrunnen entfernt, wo vor wenigen Tagen der weltbekannte Basejumper Uli Emanuele tödlich verunglückt war. Es ist der dritte Unfall dieser Art in der Region innerhalb kurzer Zeit. Erst am 17. August waren im benachbarten Lauterbrunnental, welches als „Mekka“ der Basejumper gilt, zwei Männer ums Leben gekommen, unter anderem Weltstar Uli Emanuele.

mm

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