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Erster Schultag ohne Michelle

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Michelle sollte mit den anderen Kindern wieder in die Schule gegeh - stattdessen erinnern Blumen an die ermordete Achtjährige.
Michelle sollte mit den anderen Kindern wieder in die Schule gegeh - stattdessen erinnern Blumen an die ermordete Achtjährige. © dpa

Leipzig - Alles war anders an diesem ersten Unterrichtstag nach den Sommerferien in der Grundschule der ermordeten Michelle (8).

„Es ist kein normaler Tag“, so ein Sprecher der Schulbehörde. Die Stimmung sei gedrückt gewesen – in den Kindergesichtern muss die Angst sichtbar gewesen sein. Mithilfe von Lehrern versuchten Psychologen, in Gesprächen mit den Kindern, die Angst der Kleinen abzubauen.

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Die Polizei rief Eltern an allen Leipziger Grundschulen auf, mit ihren Kindern über das Verbrechen zu sprechen. „Prägen Sie ihnen ein, sich nicht auf Versprechungen einzulassen und keine Geschenke anzunehmen“, heißt es in einem offenen Brief. Der Leipziger Polizeichef versicherte, dass die Beamten alles tun, um Michelles Mörder zu finden: „Er soll seiner gerechten Strafe nicht entkommen.“ Die Fahnder gehen im Moment rund 400 Hinweisen aus der Bevölkerung nach.Die Achtjährige war vergangenen Montag verschwunden. Am Donnerstag hatte ein Passant ihre Leiche entdeckt.

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Die Stadt Leipzig hat unterdessen für Michelles Familie ein Spendenkonto eingerichtet, wer helfen möchte: Konto: 1 000 000 040, BLZ: 860 555 92, Sparkasse Leipzig, Kennwort „Michelle“.

Quelle: tz

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