Rheinland-Pfalz

Dramatischer Unfall: Kleinkind (1) stürzt während dem Spielen in tiefen Schacht - Großeinsatz 

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Das Kind wurde nun in eine Klinik geflogen. 

Ein rund eineinhalb Jahre altes Kind ist in Erzenhausen in Rheinland-Pfalz in einen drei Meter tiefen Schacht gefallen. Die Retter konnten ihn nun aus dem Schacht bergen. 

19.21 Uhr: Ein 17 Monate altes Kind ist am Ostermontag aus einem drei Meter tiefen Schacht gerettet worden. Das Kind sei befreit und „augenscheinlich wohlauf“, sagte ein Sprecher der Polizei in Kaiserslautern. Zuvor hatten die „Rheinpfalz“ und der SWR über die geglückte Rettung berichtet. Der Junge war im rheinland-pfälzischen Erzenhausen verunglückt. „Das Kind hatte das abgedeckte Rohr offenbar in einem unbeaufsichtigten Moment geöffnet und war in die Tiefe gestürzt“, hatte die Polizei berichtet.

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Der Unfall ereignete sich gegen 15 Uhr, als die Mutter mit dem Jungen und seinem Bruder im Garten spielte, wie die Polizei berichtete: „In einem unbeaufsichtigten Moment entfernten die Kinder die Abdeckung des Rohres und der Junge stürzte in die Tiefe.“ Ein Großaufgebot von Rettungskräften rückte in den 800-Einwohner-Ort aus. Erst gegen 18 Uhr wurde der Junge befreit.

Die Feuerwehr legte mit einem Kleinbagger das Rohr bis zur maximalen Reichweite der Maschine frei. Die restlichen Zentimeter wurden dann per Hand ausgehoben. Nachdem das Rohr aufgetrennt war, konnte der 17 Monate alte Junge gerettet werden - „nach erstem Anschein unverletzt“, wie es am Abend hieß. Das Kind wurde vom Rettungsdienst vor Ort ausgiebig untersucht und zur Beobachtung in eine Klinik gebracht.

18.28 Uhr: Wie die Rheinpfalz berichtet, wurde das Kleinkind mittlerweile gerettet. Wie Udo Straßer, Leiter der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Weilerbach, im Gespräch mit der Zeitung berichtet, geht es dem Kleinkind offenbar recht gut: „Das Kind lebt, es schreit“. Es wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Rund 30 Rettungskräfte waren an dem Einsatz beteiligt. 

Kleinkind (1) stürzt in tiefen Schacht - Retter: „Arbeiten fieberhaft an der Befreiung“

Erzenhausen - Ein 17 Monate altes Kind ist in Rheinland-Pfalz in einen drei Meter tiefen Schacht gefallen. „Das Kind hatte das abgedeckte Rohr offenbar in einem unbeaufsichtigten Moment geöffnet und war in die Tiefe gestürzt“, berichtete das Polizeipräsidium Westpfalz am Montag. „Derzeit arbeiten Feuerwehr und Rettungskräfte fieberhaft daran, das Kind zu befreien.“

Das Technische Hilfswerk sei alarmiert und rücke mit Rettungs- und Bergegerät zur Einsatzstelle aus, Polizei und US-Militärpolizei sicherten die Rettungsarbeiten ab. Ob es sich um einen Jungen oder ein Mädchen handelt, konnte die Polizei zunächst noch nicht sagen.

Erzenhausen/Rheinland-Pfalz: Rettungsaktion läuft: Details noch unklar 

Das Unglück ereignete sich in Erzenhausen im Landkreis Kaiserslautern. Der Ort gehört zur Verbandsgemeinde Weilerbach und hat laut Website der Gemeinde 800 Einwohner. Zu den touristischen Besonderheiten des Ortes zählen „bergbauliche Spuren aus dem 18. Jahrhundert“ wie Stollen oder sogenannte Pingen, also graben- oder trichterförmige Vertiefungen, die durch Bergbautätigkeiten entstanden sind.

Erst vor wenigen Monaten ereignete sich ein ähnliches Ereignis. Der kleine Julen fiel in Spanien in ein Bohrloch, nun wurde der Autopsiebericht veröffentlicht. 

Die Feuerwehr München hat einem Mann in London womöglich das Leben gerettet. Der 54-Jährige hatte seiner Schwester in München von einem Notfall berichtet. Sofort setzten die Retter alle Hebel in Bewegung, wie tz.de* berichtet. 

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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