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EU-Gericht stoppt Führerschein-Tourismus

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Luxemburg - Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat dem Führerschein-Tourismus nach Tschechien einen Riegel vorgeschoben.

Wer nach einer Alkoholfahrt seinen Führerschein verliert, darf sich nicht einfach Ersatz im europäischen Ausland besorgen, so das Grundsatzurteil.

Deutschland könne die Anerkennung tschechischer Führerscheine ablehnen, wenn die Fahrer eindeutig in Deutschland und nicht in Tschechien leben. Konkret ging es um fünf Deutsche aus Sachsen und Baden-Württemberg, die ihren deutschen Führerschein verloren hatten, weil sie unter Einfluss von Alkohol oder Drogen gefahren waren. Das Urteil sei „das richtige Signal für unverbesserliche Trunkenbolde“ jubelte der SPD-Europaabgeordnete Willi Piecyk.

Quelle: tz

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