Ex-Todeskandidat stirbt an Übergewicht

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Die Todesstrafe für Ronald Post war vor kurzem in eine lebenslange Freiheitsstrafe umgewandelt worden

Ohio - Ein zum Tode verurteilter Mörder, der wegen seines enormen Übergewichts der Hinrichtung entgangen war, ist im US-Bundesstaat Ohio im Gefängnis gestorben.

"Sein Tod war erwartet worden", sagte ein Gefängnissprecher am Freitag (Ortszeit) der Nachrichtenagentur AFP. Der Gesundheitszustand von Ronald Post habe sich zuletzt verschlechtert.

Post war wegen Mordes an einem Hotelangestellten im Jahr 1983 zum Tode verurteilt worden. Seine Hinrichtung war für Januar 2013 geplant. Zuvor legten jedoch seine Anwälte Widerspruch ein mit der Begründung, die Hinrichtung ihres Mandanten würde wegen dessen Übergewicht quälend langsam ablaufen. Posts Gewicht wurde zuletzt mit 220 Kilogramm angegeben. Nach Ansicht seiner Anwälte hätte es nach der tödlichen Injektion 16 Stunden bis zum Tod dauern können.

Posts Strafe wurde im Dezember in lebenslange Haft umgewandelt. In seiner Entscheidung erwähnte der Gouverneur von Ohio, John Kasich, das Übergewicht des Mannes allerdings nicht. Stattdessen erklärte er, Post habe während seines Gerichtsverfahrens keine ausreichend gute Verteidigung genossen.

AFP

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