Ausgekipptes Benzin in Werkstatt 

Explosionsgefahr in Lübeck - Straße zeitweise gesperrt

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Die Polizei nahm den Mieter der Lübecker Werkstatt vorläufig fest (Archiv).  

Lübeck - Die Lübecker Innenstadt ist am Dienstag möglicherweise knapp einer gefährlichen Gasexplosion entgangen. Dabei seien Propangasflaschen, ausgekipptes Benzin sowie eine brennende Kerze entdeckt worden. 

In einer Werkstatt seien am Mittag vier geöffnete Propangasflaschen, in dem Obergeschoss ausgekipptes Benzin und eine brennende Kerze entdeckt worden, sagte ein Polizeisprecher. Der Vermieter habe das bei einer Begehung entdeckt, die Kerze gelöscht und die Polizei alarmiert. Am Nachmittag hätten der alarmierte Kampfmittelräumdienst und die Feuerwehr Entwarnung gegeben.

Wegen Explosionsgefahr war die Gneisenaustraße im Stadtteil Marli vorübergehend gesperrt worden. Der Mieter der Werkstatt sei vorläufig festgenommen worden, sagte der Polizeisprecher. Der 56-jährige Lübecker habe die Werkstatt spätestens zum Jahreswechsel räumen sollen, sich aber offenkundig geweigert. Der Mann wurde von der Kripo vernommen. 20 in Sicherheit gebrachte Anwohner konnten am Nachmittag wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Über das Geschehen hatten zuvor die NDR 1 Welle Nord und die „Lübecker Nachrichten“ berichtet.

dpa

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