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Frau kann nicht fassen, was sie bei Rewe sieht - danach beginnt der Streit

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Von: Victoria Krumbeck

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Eine Kundin war über den hohen Plastikverbrauch von Rewe entsetzt. Die Plastikverpackungen des Supermarktes sorgten für einen Streit auf Facebook

München - Supermärkte und Discounter versuchen mit einigen Maßnahmen auf ihren Plastikverbrauch zu achten. Die dünnen Plastiktüten für das Obst und Gemüse kosten mittlerweile ein paar Cent. Die Plastiktaschen für den Einkauf wurden durch Stoff- und Papiertüten ersetzt. Das Plastikverbot umgehen jedoch manche Supermärkte mit speziellen Tricks. Der Verbrauch einer Rewe-Filiale machte eine Kundin wütend. Die Facebook-Nutzer konnten die Frau jedoch nicht ganz verstehen. Die Diskussion endete im Streit.

Rewe: Plastikverpackungen sorgen auf Facebook für Streit

Die Frau war über den hohen Anteil an Plastikverpackungen sauer. Sie postete ein Bild auf Facebook, auf dem klein geschnittenes Obst in Plastikbechern verkauft wurde. Auch Nudelgerichte waren in Plastik verpackt. Die Frau schrieb zu den Fotos: „Plastikbehälter für kleingeschnittenes Obst oder Ähnliches. Muss das sein? Wartet Rewe auf Verbote durch den Staat? Eigeninitiative ist auch bei den Händlern gefordert.“

Rewe verstand die Bedenken der Nutzerin und rechtfertigte sich. Der Supermarkt erklärte, dass die „Nachfrage nach leichten und frischen kleinen Mahlzeiten“ gestiegen sei. „Kund:innen [wünschen sich] zunehmend fertig zubereitetes Obst und Gemüse im Supermarkt. Dabei ist eine Verpackung unumgänglich. Wir möchten uns stetig weiter verbessern und erproben auch Alternativen für Frische- und Convenience-Verpackungen oder auch Verpackungen bei Selbstbedienungsware“, so Rewe auf Facebook.

Was denken Sie: Sollten Supermärkte wie Rewe mehr Plastikverpackungen einsparen?

Rewe: Plastikverpackungen lässt Streit auf Facebook eskalieren

Eine andere Userin konnte das Problem nicht nachvollziehen. Sie argumentiert, dass sich die kleinen Portionen für Singles gut eignen. „Sowas muss in kurzer Zeit verzehrt werden … Schaffe ich das? Habe ich da Lust drauf 2 oder 3 Tage an so einer blöden Melone zu sitzen? - Nö! Also sind diese Portionsgrößen wunderbar.“ Daraufhin bezeichnete die Kundin die Userin als „ignorant“. Das ließ sie sich nicht gefallen. „Das hat nichts mit ignorant zu tun. Hallo, geht es noch? Wie willst du wässriges Obst wie Melone oder Ananas portionsweise sonst anbieten?“

Ein anderer User unterstützte die Plastikverpackung auch. „So eine Packung Obst ist schon geil, praktisch: zum Beispiel zum Baden gehen. Weiß die gute Frau auch, dass somit u.a. auch Obst verwendet werden kann, das nicht mehr 1a aussieht“, kommentierter er. Um den Plastikverbrauch zu reduzieren, bieten Rewe, Penny und Nahkauf kostenlose Mehrwegfrischenetze an. Die Aktion läuft seit August und geht so lange der Vorrat reicht. (vk)

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