Neue Hoffnung

Fall "Maddie": Polizei verhört Verdächtige

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Die kleine Maddie wird seit Mai 2007 vermisst.

Lissabon/London - Auf der Suche nach der verschwundenen Madeleine McCann verhört die portugiesische Polizei nach Medienberichten mehrere Verdächtige. Einer davon ist kein Unbekannter für die Ermittler.

Die Zeitungen "Correio da Manha" und "Diario de Noticias" meldeten, in den kommenden Tagen sollten gegen vier Verdächtige Ermittlungsverfahren eingeleitet werden. Acht weitere sollen demnach als Zeugen vernommen werden, die meisten von ihnen ehemalige Angestellte der Hotelanlage in Praia da Luz, aus der Maddie am 3. Mai 2007 verschwand.

Bei einem der Verdächtigen handelt es sich den Berichten zufolge um einen aus Russland stammenden Mann. Dieser war bereits kurz nach Maddies Verschwinden am 3. Mai 2007 ins Visier der Ermittler geraten. Die portugiesische Generalstaatsanwaltschaft wollte sich auf Nachfrage ebenso wie die Polizei in beiden Ländern nicht äußern.

Die Fahnder wollten weiterhin auch mit Spürhunden nach „Maddie“ suchen, hieß es in Lissabon.

Das britische Mädchen war im Mai 2007 bei einem Familienurlaub in Praia da Luz an der Algarveküste spurlos verschwunden. Im Juni hatten die Ermittler ergebnislos drei brachliegende Grundstücke in der Nähe der Ferienanlage abgesucht, in der Maddies Familie gewohnt hatte. Die Eltern betonen, es gebe bisher keine Anzeichen dafür, dass Maddie tot sei. Sie würden die Suche daher nicht aufgeben.

Die portugiesische Polizei hatte die Ermittlungen 2008 zunächst eingestellt, im Oktober 2013 aufgrund neuer Indizien aber wieder aufgenommen.

dpa/afp

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