Falschgeldhändler gestehen vor Gericht

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Falschgeldhändler gestehen vor Gericht.

Landau - Drei Männer, die in Deutschland mit Falschgeld im Nennwert von mehr als 170.000 Euro gehandelt haben sollen, haben vor Gericht Geständnisse abgelegt.

Das Falschgeld hatten sie sich zuvor in Italien beschafft. Nach Angaben einer Verteidigerin verständigten sich die Prozessparteien bereits auf Höchststrafen von jeweils fünf Jahren für zwei der Angeklagten und eine Maximalstrafe von zwei Jahren für den dritten Angeklagten. Am 14. Dezember könnte es bereits ein Urteil geben. Die 34 bis 39 Jahre alten Männer, die wegen gewerbsmäßiger Geldfälschung angeklagt sind, wohnten zuletzt in Landau und Mannheim.

Eigentlich sollten in dem Verfahren mehr als zwanzig Zeugen vernommen werden. Nach den Geständnissen sind jetzt aber nur noch zwei weitere Verhandlungstermine geplant. Die Angeklagten befanden sich laut Staatsanwaltschaft finanziell in einer schwierigen Situation. Einer von ihnen ist bereits wegen Geldfälschung vorbestraft. Er soll mit Hilfe seiner Komplizen erneut versucht haben, falsche 50- und 100-Euro-Scheine zu verkaufen. Dabei geriet er allerdings an einen verdeckten Ermittler. Nachdem zuvor bereits kleinere Beträge den Besitzer gewechselt hatten, wurden im Juni gefälschte 153 000 Euro in Landau übergeben. Kurz darauf wurden die Männer festgenommen, das Falschgeld kam nicht in Umlauf.

dpa

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