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Darum schwimmen 20 Tonnen tote Fische in Münsters Aasee

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Mehrere Zentner tote Fische schwammen am Donnerstag und Freitag im Aasee im westfälischen Münster. Der Sauerstoffgehalt des Gewässers ist über Nacht dramatisch gesunken. Das Ausmaß ist verheerend.

Münster – Es ist ein trauriges Bild: Tausende Fische schwimmen mit dem Bauch nach oben an der Oberfläche des Aasees in Münster. Einige von ihnen versuchen noch hektisch zu atmen. Ihnen fehlt der Sauerstoff.

Was war passiert? Die Wassertemperatur im Aasee betrug bis Mitte vergangener Woche noch um die 26 Grad. In der Nacht zu vergangenem Donnerstag (9. August) kippte die Situation schlagartig. Durch den Wetterumschwung und die absinkenden Wassertemperaturen kam es zu einem großen Algenabsterben in dem Gewässer. Dabei haben die Algen große Mengen an Sauerstoff verbraucht. Und genau dieser Sauerstoff fehlte den Fischen.

Mittlerweile ist klar: Über 20 Tonnen Fische sind in Münsters Aasee verendet. Ob überhaupt Tiere das Drama überlebt haben, ist ungewiss. Über die derzeitige Lage in der Domstadt berichtet msl24.de.*

*msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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