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Toter Passagier in Urlaubsflieger: In Hamburg gelandet - Nun gibt es neue Informationen

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Ein Airbus A320 der Fluggesellschaft „Pegasus Airlines“ vor einem bewölkten, aber blauen Himmel.
In einer Maschine von „Pegasus Airlines“ (Symbolbild) ereignete sich ein Vorfall mit einem mutmaßlich Corona-Infizierten. © Frank Sorge/Imago

Offenbar ist ein Flugpassagier aus Deutschland auf der Reise unbemerkt verstorben. Er soll eine Corona-Infektion gehabt haben. Warum er trotzdem an Bord war, gehen jetzt Ermittler nach.

Update vom 2. Oktober, 10.22 Uhr: Der Mann, der während eines Fluges verstarb (siehe Erstmeldung), soll nach Focus-Informationen bereits vor einer Woche nach Istanbul gereist sein. Ob aus privatem oder geschäftlichem Anlass, sei noch unklar.

In einer Stellungnahme, die Merkur.de vorliegt, teilte „Pegasus Airlines“ unterdessen mit: „Unter vollständiger Einhaltung der Covid-19-Bestimmungen zwischen Deutschland und der Türkei durfte der Passagier nach Nachweis seines vollständigen Impfstatus den Flug von Istanbul nach Hamburg antreten.“

Die Fluggesellschaft sprach der Familie und den nächsten Angehörigen des Passagiers ihr aufrichtiges Beileid aus, und bot Kooperation mit den Behörden bei weiteren Ermittlungen an.

Toter Passagier in Urlaubsflieger aus der Türkei bei Ankunft entdeckt – er hatte offenbar Corona

Erstmeldung vom 1. Oktober: Hamburg - Am Hamburger Flughafen ist vergangene Woche eine Maschine mit einem leblosen Passagier gelandet. Sein Zustand fiel wohl erst bei der Ankunft auf. Das berichtet das Hamburger Abendblatt. Der 51-Jährige aus Schleswig-Holstein sei mit dem neuartigen Coronavirus* infiziert gewesen.

Corona-Infizierter reist mit Flugzeug – am Ziel ist er bereits verstorben

Die Maschine von „Pegasus Airlines“ kam dem Bericht zufolge am 25. Oktober aus Istanbul in der Türkei an. Die Stewardessen entdeckten den Mann beim Ausstieg der anderen Fluggäste in den Sitzreihen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Corona-Toter während Flugreise: Ermittler eingeschaltet

Dem Bericht zufolge gab es zunächst den Verdacht, dass der Mann in Istanbul bereits tot an Bord gebracht wurde; das habe sich nicht bestätigt. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann während des Fluges verstarb. Eine Obduktion habe seine SarS-CoV-2*-Infektion gezeigt. Nun wird laut Hamburger Abendblatt ermittelt, wie er trotz der Erkrankung an Bord kam. Die Hamburger Polizei leitete nach eigenen Angaben ein Todesermittlungsverfahren ein, um ein etwaiges Verbrechen auszuschließen. Es gebe jedoch keine Hinweise auf Fremdverschulden, es sei von einem natürlichen Tod auszugehen. (frs) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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