Zwischenfall auf Flug nach Zürich

Weil sich Russe in Toilette einsperrt: Airbus muss in Graz notlanden

Airbus A320 in der Luft (Archivfoto).
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Airbus A320 in der Luft (Archivfoto).

Ein Airbus A320 auf dem Weg von Zypern nach Zürich musste außerplanmäßig in Österreich landen. Das Verhalten eines Passagiers kam der Crew verdächtig vor.

Graz - Das Flugzeug war in Larnaca, Zypern, gestartet und auf dem Weg nach Zürich (Schweiz). Dann setzte der Airbus A320 zu einer Ausweichlandung am Flughafen Graz (Österreich) an, wie oe24.at berichtet. Wie die Polizei demnach am Sonntag mitteilte, war die Grenzpolizei am Flughafen gegen 13.15 Uhr über die Landung der Maschine am Samstag informiert worden.

Flugzeug: Airbus muss notlanden

Der Grund für die außerplanmäßige Airbus-Landung: Ein Russe (51) habe sich über die gesamte Dauer des Fluges auf der Bordtoilette eingesperrt. Der Kapitän der Maschine mit 134 Menschen an Bord habe sich deshalb am Samstag zu der Landung in Graz entschieden. 

Flugzeug-Passiagier: Airbus-Crew prüft Toilette auf Schäden

Der Flugpassagier sei nach der Landung von Bord begleitet und auf der Polizeiinspektion kontrolliert worden. Der Russe sei kooperativ gewesen und habe freiwillig sein gesamtes Gepäck kontrollieren lassen. Dabei seien keine gefährlichen Gegenstände gefunden worden. Der 51-Jährige habe keine Angaben darüber gemacht, warum er sich so lange in der Bordtoilette eingesperrt hatte, heißt es dort weiter.

Die Airbus-Crew habe in der Zwischenzeit die Toilette im Flieger auf Manipulationen oder Schäden geprüft. Die Kontrolle sei negativ verlaufen. Der Flug Richtung Zürich wurde fortgesetzt. Der Airbus A320 konnte laut Polizei nach 45 Minuten wieder starten. Der 51-Jährige reiste mit dem Zug weiter. (ml) *Merkur.de und *tz.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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