Flugzeug über Frankfurter City beunruhigt Anwohner

Frankfurt/Main - Angst vor einem Terroranschlag wie am 11. September 2001 in New York: Ein über den Banken-Hochhäusern von Frankfurt am Main kreisendes Flugzeug hat etliche Anwohner beunruhigt.

Bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) im hessischen Langen gingen am Samstag mehrere Anrufe besorgter Bürger ein, berichtete ein Sprecher. Auslöser war eine amerikanische Passagiermaschine, die am Samstagmittag mit ausgefahrenem Fahrgestell eine Schleife über der Innenstadt flog.

Der Pilot des Airbus hatte laut Flugsicherung unmittelbar nach dem Start vom Frankfurter Flughafen einen medizinischen Notfall an Bord gemeldet. Daraufhin sei die Maschine auf kurzem Weg zum Airport zurückgeholt worden. Ein solcher Anflug nahe der Hochhäuser ist laut DFS nur für medizinische oder andere Notfälle vorgesehen.

Gigant der Lüfte: Der Airbus A380

Der Airbus A380 hoch über den Wolken.
Der Airbus A380 hoch über den Wolken. Der Gigant der Lüfte ist derzeit das größte Verkehrsflugzeug der Welt © dpa
Rumpfsektion für das Airbus-Großraumflugzeug A380
Die erste, 2004 in Hamburg fertiggestellte Rumpfsektion für das Airbus-Großraumflugzeug A380 © dpa
Airbus A380 steht 2006 in der Lackierhalle auf dem Airbus-Werksgelände
Fertig: Der erste in Hamburg-Finkenwerder lackierte Airbus A380 steht 2006 in der Lackierhalle auf dem Airbus-Werksgelände © dpa
Ein Cockpit-Segment eines Airbus A380
Ein Cockpit-Segment eines Airbus A380 wird im Januar 2009 vom neuen A380-Transportschiff "City of Hamburg" an der Airbus Kai-Anlage in Hamburg-Finkenwerder entladen © dpa
Airbus A380
Der erste Airbus A380, der im Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder an die arabische Airline Emirates ausgeliefert wurde, startete am 29.07.2008 vom Werksflughafen in Hamburg-Finkenwerder Richtung Dubai © dpa
 Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder
Egal, wo der Super-Vogel abhebt, er sorgt für Aufsehen: Tausende Airbus-Mitarbeiter feiern  im Juli 2008 im Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder die Auslieferung des ersten Airbus A380 an Emirates © dpa
 ILA auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld
Zuschauer verfolgen im Mai 2008 auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld bei einer Luftfahrtschau, wie der Airbus A380 abhebt © dpa
Der Riesenflieger 2008 in Indien bei einer Flugzeugmesse
Der Riesenflieger 2008 in Indien bei einer Flugzeugmesse © dpa
Airbus A380  2007 auf dem Flughafen in Hamburg-Fuhlsbüttel
Jede Menge Bewunderer: Ein Airbus A380 steht während der Airport Days 2007 auf dem Flughafen in Hamburg-Fuhlsbüttel © dpa
Airbus A380
Der Vogel von unten: Die Spannweite des Riesenfliegers beträgt knapp 80 Meter, die Länge der Maschine liegt bei 72, 3 Metern © dpa
Frankfurt am Main im Cockpit des A380
Wunderwerk der Technik: Ein Testpilot sitzt 2007 auf dem Flughafen in Frankfurt am Main im Cockpit des A380 © dpa
Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz im Flugsimulator für den Airbus A380 bei der Fluggesellschaft Emirates in Dubai mit Kapitän Cliff Chetcuti
Auch Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, will mit diesem Vogel abheben: Hier im Flugsimulator für den Airbus A380 bei der Fluggesellschaft Emirates in Dubai mit Kapitän Cliff Chetcuti © dpa
Airbus A380
So lässt es sich fliegen: Das Bad erster Klasse im Riesenflieger - alles vom Feinsten © dpa
Na dann gute Nacht: Ein Passagier entspannt während des Fluges im A380 in einem Liegesessel der 1. Klasse
Na dann gute Nacht: Ein Passagier entspannt während des Fluges im A380 in einem Liegesessel der 1. Klasse © dpa
Bar im Airbus A380
Drink gefällig? Eine Bar im Airbus A380 © dpa
Airbus A380
Entspannen können die Fluggäste auch im Salon  © dpa
Der Erste-Klasse-Bereich Airbus A380
Der Erste-Klasse-Bereich © dpa
Airbus A380 
Kein Halsverrenken mehr, wenn man den Monitor nicht gut im Blick hat. Jeder Passagier hat seinen eigenen Bildschirm © dpa
 Airbus A380
Auch die australische Airline Qantas fliegt seit  2008 einen Airbus A380 © dpa

Bei einem Passagier habe es den Verdacht auf einen Herzinfarkt gegeben, der sich jedoch nicht bestätigt habe, teilte ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport am Sonntag mit. Der Mann habe das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen können. "Das war absolut nichts Ungewöhnliches." Die Maschine befand sich auf dem Weg in die USA.

Im Januar 2003 hatte ein Irrflieger Frankfurt in Angst und Schrecken versetzt. Mit einem Kleinflugzeug war ein Mann zwei Stunden lang zwischen den Wolkenkratzern der Stadt hin und her geflogen. Aus Angst vor einem Terroranschlag wie in New York im September 2001 waren damals Häuser und Straßen geräumt und Phantom-Abfangjäger der Bundeswehr losgeschickt worden. Der Schreckensflug hatte auch eine politische Debatte darüber ausgelöst, ob Zivilflugzeuge im Bedrohungsfall abgeschossen werden dürften.

dpa

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