Forscher können Epidemien mit Satellitendaten vorhersagen

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Forscher arbeiten an der Entwicklung von Frühwarnsystemen auch für Malaria und Denguefieber.

San Jose - Mithilfe von Satellitendaten können Wissenschaftler Epidemien einiger Krankheiten Monate im Voraus vorhersagen.

Gemeinsam mit seinem Team habe er beispielsweise eine Art Frühwarnsystem für das Rifttalfieber entwickelt, das vor allem Rinder betrifft und hauptsächlich in Afrika vorkommt, sagte der US-Biologe Kenneth Linthicum am Sonntag (Ortszeit) bei der Konferenz des weltgrößten Wissenschaftsverbands AAAS (American Association for the Advancement of Science) im kalifornischen San Jose. "Wir können die Ausbrüche zwei bis fünf Monate, bevor sie passieren, vorhersagen."

Derzeit arbeiteten sie an der Entwicklung von Frühwarnsystemen auch für andere Krankheiten wie Malaria und Denguefieber, sagte der Experte vom US-Landwirtschaftsministerium. Den Satellitenbildern entnehmen die Forscher unter anderem Daten über Regen, Überflutungen und Dürren, aus denen sie dann etwa Informationen über die Verbreitung von Moskitos gewinnen.

Informationen zur Konferenz

dpa

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