166 Meter ohne Sicherung

Franzose in Cowboystiefeln klettert auf Hochhaus - skurrile Aktion hat ernsten Hintergrund

Alain Robert klettert auf den Silberturm der Deutschen Bahn in Frankfurt
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Alain Robert klettert den 166 Meter hohen Silberturm in Frankfurt hoch

Alain Robert hält sich für den echten Spiderman: Der Franzose ist ein Hochhaus der Deutschen Bahn in Frankfurt hochgeklettert - die Aktion hat einen ernsten Hintergrund.

  • Alain Robert klettert zum dritten Mal den Silberturm in Frankfurt hoch
  • Seine Kletteraktion filmte er zusätzlich mit einer Drohne
  • Die Deutsche Bahn erstattet Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch

Frankfurt - Ohne Seil und jegliche anderweitige Absicherung, klettert Alain Robert zwischen den Wolkenkratzern der Deutschen Bahn den Silberturm hoch. Eine Seltenheit ist das nicht - und Angst hat er auch nicht. Der Eiffelturm in Paris und das Empire State Building in New York, gehören neben dem Burj Khalifa zu den Gebäuden, die er in den letzten Jahren erklommen hat. Weltweit klettert Alain auf Hochhäuser und Gebäude - doch warum? Die Kletteraktion des gestrigen Tages hatte für ihn eine tiefgründigere Bedeutung.

Frankfurt: Ungewöhnliche Aktion an Hochhaus - Kletterer erklärt ernsten Hintergrund

„Diese Kletteraktion ist mein Statement zu Covid-19. Ich habe die Regierungen darum gebeten keine Ängste mehr zu verbreiten, da Angst weitaus ansteckender ist als das Virus selbst. “, so Alain Roberts, der in Cowboy-Stiefeln und einem silbernen Anzug den Wolkenkratzer der Deutschen Bahn hochkletterte. Das Spektakel filmte er zusätzlich noch mit seiner Drohne. Die Straßen rund um den Silberturm in Frankfurt wurden gesperrt, sodass ein Sicherheitsabstand entsteht, so Frankfurts Polizeisprecher Thomas Hollerbach laut Bild.de.

Mann klettert auf Hochhaus - Deutsche Bahn erstellt Anzeige gegen Profi-Kletterer

Auch wenn dem 58-Jährigen bei seiner Tat nichts passiert ist, eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch und einer Ordnungswidrigkeiten wegen des nicht genehmigten Drohnenflugs, werden ihn in den nächsten Tagen trotzdem erwarten, so Bild.de. Kletteraktionen machen auch 2020 kein Halt. Anfang des Jahres besprühten unbekannte Täter in München die komplette Seitenfassade eines Hochhauses mit Graffiti. „Die Täter müssen über das Nottreppenhaus oder sogar die Balkone auf das Dach geklettert sein – der Zugang von innen ist abgesperrt“, Stephan Oweger, Geschäftsführer der Sterr Hausverwaltung. Der Schaden bezog sich zwischen 20.000 Euro und 30.000 Euro.

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