Missbrauch des Notrufs

Entwarnung nach SEK-Einsatz in Frankfurt: Trotzdem drohen jetzt strafrechtliche Konsequenzen

Das Blaulicht eines Polizeiwagen leuchtet auf.
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SEK-Einsatz in Frankfurt.

In Frankfurt fand wegen einer „akuten Bedrohungslage“ ein SEK-Einsatz im Gallusviertel statt. Die Polizei gab mittlerweile Entwarnung.

Update vom 29. September 2020: Nach dem SEK-Einsatz im Frankfurter Gallusviertel gibt es Entwarnung. Ein Sprecher der Polizei teilte gegenüber der Frankfurter-Rundschau mit, dass es nach derzeitigem Kenntnisstand ein Missbrauch des Notrufs den Großeinsatz der Polizei auslöste. Offenbar sind zwei Männer, die von den Beamten in der Kölner Straße angetroffen wurden, für den Notruf verantwortlich. Ihnen drohen jetzt strafrechtliche Konsequenzen. „Es wurde nichts gefunden, was auf eine akute Gefahr hindeutet“, erklärte der Sprecher.

SEK-Einsatz in Frankfurt: „Akute Bedrohungslage“ im Gallus-Viertel

Erstmeldung vom 29. September 2020:

Frankfurt/Main - Die Polizei hat am Dienstag im Frankfurter Stadtteil Gallus wegen eines SEK-Einsatzes mehrere Straßen abgesperrt. Dort gebe es eine „akute Bedrohungslage“ sagte ein Sprecher der Behörde. Was genau passiert ist, war zunächst unklar. Laut FAZ hat sich ein mutmaßlich bewaffneter Mann in einem Gebäude verschanzt, in dem sich weitere Menschen befinden. Die FR berichtet, dass die gesamte Kölner Straße mit allen Nebenstraßen abgeriegelt sei. Einsatzkräfte leiten Fußgänger an dem Bereich vorbei. Zusätzlich kommt es laut Polizei in der Kölner, Speyerer, Warschauer, Koblenzer und Gutenbergstraße sowie der Emser Brücke und Europaallee zu Verkehrsbeeinträchtigungen. (md mit dpa)

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